Gerechter Wandel auf den Punkt – Wasserstoff als Energieträger der Industrie

Gerechter Wandel auf den Punkt – Wasserstoff als Energieträger der Industrie

PROJEKTE

Gerechter Wandel auf den Punkt

Gerechter Wandel auf den Punkt ist eine neue Info-Reihe, in welcher kurz und verständlich Informationen rund um die Themen Energiewende und Transformationen der Wirtschaft gegeben werden. Besonders interessant sind diese Beiträge für Beschäftigte und ihre Vertretungen, also Betriebs- und Personalräte.

In der ersten Ausgabe „Wasserstoff als Energieträger der Industrie“ dreht sich alles um Wasserstoff.

News (Januar 2024): Die zweite Ausgabe "Ohne Wasserstoff kein stabiles Energiesystem" ist erschienen!

Wie sieht der zukünftige Stand von Wasserstoff im Energiesystem aus? Welche Hürden gibt es? Können wir unabhängig von Importen sein? Was muss jetzt umgesetzt werden? Diese Fragen beantwortet Christoph Peters vom DGB in der zweiten Ausgabe. Hier geht es zum Dokument.

Welche Rolle spielt (grüner) Wasserstoff in Zukunft und welche Rolle hat Niedersachsen dabei? Wo sollte Wasserstoff in erster Linie eingesetzt werden? Wie stärkt der Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft unsere Industrie und was bedeutet das für die Beschäftigten?

Wasserstoff ist ein zentraler Teil der Energiewende, da er sich klimaneutral herstellen und nutzen lässt. Viele Branchen, wie die Industrie, die Mobilität oder die Energieversorgung, können von dem Energieträger profitieren. Für die Abkehr von fossiler Energie ist Wasserstoff also notwendig, um die Erderwärmung zu bekämpfen.

Besonders die Industrie benötigt Wasserstoff als alternativen Energieträger. Das liegt daran, dass es keine besseren Alternativen aus erneuerbaren Energiequellen gibt, die die große Menge an Hitze erzeugen kann, die z.B. bei der Stahlerzeugung benötigt wird. Mit dem Projekt SALCOS der Salzgitter AG wird der Aufbau einer CO2-armen Stahlherstellung in Gang gesetzt.

Doch wie funktioniert die Herstellung?

Bei der Elektrolyse wird Energie benötigt, die das Wasser ist Wasserstoff (H2) und Sauerstoff (O2) aufspaltet. Dabei unterscheidet man in grünen oder blauen Wasserstoff. Bei grünem Wasserstoff stammt die Energie aus erneuerbaren Quellen, bei blau aus fossiler Energie. Daher ist grüner Wasserstoff nachhaltiger, doch auch blauer Wasserstoff ist klimaschonender. Wieso? Das erfahren Sie hier.

Dank Windenergieerzeugungen kann Niedersachsen grünen Wasserstoff herstellen und in Kavernen speichern. Das reicht jedoch nicht aus, weshalb auch Wasserstoff importiert werden muss. Jedoch planen die norddeutschen Bundesländer fünf Gigawatt Elektrolyseleistung bis 2030 für die Herstellung von Wasserstoff zu installieren. Doch auch hier ist noch einiges zu tun.

Wasserstoff ist ein zukunftsfähiges Produkt, dadurch kann die Wasserstoffwirtschaft Arbeitsplätze sichern und auch neue Plätze schaffen. Dafür bedarf es an Qualifizierungsmöglichkeiten und an Unterstützung aus der Politik (z.B. Förderprogramme). Eine Übersicht an Qualifizierungsmöglichkeiten finden Sie hier.

Den kompletten Infotext finden Sie unter diesem Link.

Herausgeber ist der Deutsche Gewerkschaftsbund Niedersachsen, Bremen und Sachsen-Anhalt, Verbundpartner vom Niedersächsischen Wasserstoffnetzwerk.

Gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz.

©DGB

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    H2Skills

    H2Skills

    PROJEKTE

       

    Bild: © shutterstock_627628097__AfricaStudio

    H2Skills – Weiterbildungsbedarfe in der Wasserstoffwirtschaft

    Für einen erfolgreichen Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft spielt die Qualifizierung von Fachkräften eine wichtige Rolle. Um dieses Thema stärker zu fokussieren, ist 2021 das Gemeinschaftsprojekt „H2Skills“ der IHK Lüneburg-Wolfsburg und der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade gestartet. In einem ersten Schritt sollen dafür die Weiterbildungsbedarfe in Unternehmen analysiert werden. 

    Aktuell: Ergebnisse aus der Bedarfsanalyse für Qualifizierungsangebote im Wasserstoff-Kontext vorgestellt

    Am 06.09.22 hat das Projekt H2Skills der IHK Lüneburg-Wolfsburg und der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade die Ergebnisse aus der Bedarfsanalyse für Qualifizierungsangebote im Wasserstoff-Kontext in Nordostniedersachsen vorgestellt. Im Anschluss an den Impulsvortrag des Wasserstoffbotschafters Paul Schneider von der EWE und die Projektvorstellung kam es im Kunstsaal Lüneburg zu einem regen Austausch der Teilnehmenden. Die Projektergebnisse sowie die im Projekt entwickelten Kursangebote sind auf der Seite der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade zu finden.

    Um eine erfolgreiche Qualifizierung von Fachkräften im Bereich Wasserstoff zu gewährleisten, sollen im Projekt „H2Skills“ zunächst Experteninterviews und eine Online-Umfrage durchgeführt werden – um so die Weiterbildungsbedarfe in der Wasserstoffwirtschaft zu ermitteln. Damit möglichst aussagekräftige Ergebnisse entstehen, werden alle Betriebe aus Nord-Ost-Niedersachsen gebeten, an der Umfrage teilzunehmen.

    Im Projektgebiet liegen die Landkreise Celle, Cuxhaven, Harburg, Heidekreis, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg, Osterholz, Rotenburg (Wümme), Stade, Uelzen und Verden. Eine Einschränkung auf bestimmte Branchen gibt es nicht.

    Wenn Ihr Unternehmen im Projektgebiet ansässig ist, können Sie gerne an der Umfrage teilnehmen, unter: https://www.ihk-lueneburg.de/wasserstoff

    Ausgehend von den Ergebnissen der Bedarfsanalyse sollen erste Ansätze für Zertifikatslehrgänge, Zusatzprüfungen, Fortbildungen und Ergänzungsbausteine bestehender Qualifizierungsangebote entwickelt werden.

    Das Projekt wurde im November 2021 gestartet und läuft noch bis zum 31. März 2023. Es wird vom Europäischen Sozialfonds (ESF) als Teil der Reaktion der EU auf die Covid-19-Pandemie finanziert.

    Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite der Kammern:

    https://www.hwk-bls.de/h2skills

    https://www.ihk-lueneburg.de/h2skills

    Partner

    Die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg vertritt die Interessen von 70.000 gewerblichen Unternehmen aus den Landkreisen Harburg, Lüneburg, Lüchow-Dannenberg, Uelzen, Heidekreis, Celle und Gifhorn sowie der Stadt Wolfsburg gegenüber Politik und Verwaltung.

    © Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg

    ©Tennet

    Die Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade betreut rund 29.000 Mitgliedsbetriebe mit etwa 150.000 Beschäftigten. Sie ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, die eine Vielzahl von Aufgaben für ihre Mitglieder erbringt. 

    © Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade