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Niedersachsen wird Wasserstoffland

Für eine erfolgreiche Energiewende spielt der Einsatz von klimafreundlichem Wasserstoff eine zentrale Rolle. Denn Industriezweige wie die Stahl- oder Chemieindustrie können nur unter Verwendung von Wasserstoff dekarbonisiert werden. Aber auch Teil der Mobilität, wie bspw. die Luft- und Schifffahrt oder auch der Schwertransport, benötigen in Zukunft ausreichend Wasserstoff, um CO2-Emissionen zu reduzieren. Gleichzeit lassen sich Überschüsse an Erneuerbaren Energien langfristig in Form von Wasserstoff speichern.

Niedersachsen hat als Flächen- und Küstenland die optimalen Voraussetzungen, Vorreiter im Wasserstoffsektor zu werden. Über die vorhandenen Häfen können in Zukunft Wasserstoff und entsprechende Derivate importiert werden. Gleichzeitig gibt es in unserem Bundesland eine hohe Verfügbarkeit von Erneuerbaren Energien für die Produktion aber auch eine hohe Dichte an Kavernen für die Speicherung von Wasserstoff. So leistet Niedersachsen einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der Klimaneutralität in ganz Deutschland bis 2045.

Als Niedersächsisches Wasserstoff-Netzwerk (NWN) dienen wir als zentrale Anlaufstelle für das Thema Wasserstoff in Niedersachsen und stellen Ihnen die vielfältigen Aktivitäten zum Aufbau der Wasserstoffwirtschaft im Wasserstoffland Niedersachsen vor.

News

Quelle: Andreas Burmann
10 Megawatt Elektrolyseur im Hafen Brake

10 Megawatt Elektrolyseur im Hafen Brake

Im niedersächsischen Brake beginnt ab Februar 2024 die Errichtung eines Elektrolyseurs mit einer Leistung von 10 Megawatt. Das Projekt wird von dem Wasserstoffproduzenten Lhyfe auf dem Gelände der NiedersachsenPorts am Braker Hafen umgesetzt und soll – insbesondere im Bereich der Mobilität und der Industrie – in die lokale Wertschöpfung eingebettet werden.

Quelle: Statkraft
Emden E1

Emden E1

Im Jahr 2026 plant Statkraft in Emden die Elektrolyseanlage „Emden E1“ in Betrieb zu nehmen, um grünen Wasserstoff herzustellen. Der Elektrolyseur soll eine Leistung von 10 Megawatt haben und stündlich etwa 200 Kilogramm Wasserstoff erzeugen. Der grüne Wasserstoff soll im regionalen Verkehrssektor zum Einsatz kommen.

Wasserstoff-Forschung am Institut für Turbomaschinen und Fluid-Dynamik

Wasserstoff-Forschung am Institut für Turbomaschinen und Fluid-Dynamik

Für die Umsetzung der Energiewende spielt erfolgreiche Forschung an Universitäten und Hochschulen eine entscheidende Rolle. Doch wie sieht die Wasserstoff-Forschung konkret aus? Wir haben beim Institut für Turbomaschinen und Fluid-Dynamik (TFD) der Leibniz Universität Hannover nachgefragt, wie die Forschung im Themenfeld Wasserstoff am Institut abläuft

Warmbreitbandstrasse Salzgitter AG SZAG SZFG Bramme rot
SALCOS

SALCOS

Bei der Stahlproduktion entstehen aktuell noch große Mengen CO2. Das Projekt SALCOS der Salzgitter AG will aufzeigen, wie eine klimafreundliche Stahlproduktion Realität werden kann – durch den Einsatz von Wasserstoff.

Quelle: H2Marsch
H2Marsch

H2Marsch

Der Zugang zu Wasserstoff wird sukzessive zu einem zentralen Standortfaktor. In der Region Wesermarsch hat sich daher die Allianz „H2Marsch“ gebildet, welche die Versorgung der Region mit Wasserstoff sicherstellen will. Hierdurch sollen nicht nur 6.000 Arbeitsplätze gesichert, sondern perspektivisch auch 240.000 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr reduziert werden.

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