H2Move

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PROJEKTE

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Das Erdölfeld Mittelplate ist das förderstärkste Erdölfeld Deutschlands und wird seit 35 Jahren von Wintershall Dea betrieben. Das Feld befindet sich im schleswig-holsteinischen Wattenmeer, weshalb ein möglichst umweltschonender Betrieb vorgesehen ist. Im Projekt H2Move sollen die Versorgerschiffe der Bohr- und Förderinsel Mittelplate auf Wasserstoff-Hybrid-Antriebe umgestellt werden. Der hierfür nötige Wasserstoff soll CO2-neutral in Cuxhaven erzeugt werden.

In Cuxhaven wird aktuell eine Elektrolyseanlage mit einer Leistung von 2 Megawatt für die Erzeugung von grünem Wasserstoff errichtet. Dieser soll bei den Versorgerschiffen der Bohr- und Förderinsel Mittelplate zum Einsatz kommen. Um die Tankvorgänge möglichst schnell durchzuführen, werden in Cuxhaven zudem Speicher mit verschiedenen Druckstufen gebaut.

Nach Fertigstellung der Anlage ist vorgesehen, den in Cuxhaven erzeugten Wasserstoff in sogenannten Tankcontainern unter einem Druck von bis zu 350 bar auf die Mittelplate-Schiffe zu befördern. Aus den Containern wird der Wasserstoff dann einer Brennstoffzelle zugeführt, die Strom erzeugt und schließlich den Elektromotor der Mittelplate-Schiffe antreibt.

Die vier Versorgungsschiffe der Mittelplate-Flotte legen laut Angaben von Wintershall Dea jährlich zusammen etwa 12.500 Seemeilen zurück. Als erster Versorger wird das Schiff Coastal Liberty umgerüstet. Allein dieses Schiff verbraucht rund 275.000 Liter Diesel pro Jahr und hat ein Einsparpotenzial von jährlich bis zu 700 Tonnen CO2.

Die Entwicklung und Umsetzung der landseitigen Versorgungsinfrastruktur wird durch die Turneo GmbH umgesetzt, einem Joint Venture aus der Hamburger Karlsson GmbH und der EWE Gasspeicher GmbH aus Oldenburg. Die Firma EnTec Industrial Services GmbH hatte zuvor eine Machbarkeitsstudie in Cuxhaven erfolgreich abgeschlossen. Das Projekt soll letztlich auch den Grundstein für den Aufbau einer regionalen Wasserstoffinfrastruktur in Cuxhaven legen.

Mehr zu dem Projekt gibt es hier.

 

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Über Wintershall Dea

Wintershall Dea sucht und fördert weltweit Öl und Erdgas. Seit mehr als 30 Jahren fördert das Unternehmen am Standort Mittelplate Erdöl. Zunehmend ist das Unternehmen jedoch auch in den Bereichen Wasserstoff und Carbon Capture and Storage (CCS) aktiv.

Logo © Wintershall Dea

Wasserstoff-Tankstelle für Walsrode

Wasserstoff-Tankstelle für Walsrode

PROJEKTE

Wasserstoff-Tankstelle für Walsrode

Das Walsroder Dreieck ist ein wichtiger Verkehrs-Knotenpunkt im Norden Deutschlands und verbindet die A7 mit der A27. Aufgrund dieser Lage soll die erste Wasserstoff-Tankstelle der Region im sogenannten „A27park“ errichtet werden, an der ausschließlich grüner Wasserstoff angeboten wird. Hiermit soll für Speditionen aus der Region, aber ebenso für den Langstreckenverkehr eine Wasserstoff-Tankmöglichkeit geboten werden – und letztlich die Wasserstoff-Mobilität in der Region gestärkt werden. Das Vorhaben wird von GP JOULE umgesetzt.

Der Einsatz von Wasserstoff bietet sich insbesondere im Schwerlastverkehr an: Aufgrund der schnellen Betankung und der großen Reichweite setzen immer mehr Logistik-Unternehmen auf die Verwendung von grünem Wasserstoff. Für eine erfolgreiche Wasserstoff-Mobilität ist jedoch die entsprechende Tankstellen-Infrastruktur eine zentrale Voraussetzung, weshalb GP JOULE nun im A27park am Dreieck Walsrode eine Wasserstoff-Tankstelle errichten will. Die Lage ermöglicht es insbesondere Speditionen aus der Region, vermehrt auf Wasserstoff-Fahrzeuge zu setzen – bietet aber auch für den Langstreckenverkehr eine Wasserstoff-Tankmöglichkeit, die in der Region bislang fehlte. Denn häufig gibt es insbesondere in ländlichen Gebieten das bekannte Henne-Ei-Problem: Ohne Wasserstoff-Tankstellen keine Wasserstoff-Fahrzeuge und ohne Wasserstoff-Fahrzeuge keine Wasserstoff-Tankstellen. Mit der neuen Tankstelle in Walsrode möchte GP JOULE diese Dynamik durchbrechen.

Es ist vorgesehen, dass die Wasserstoff-Tankstelle auch eine Druckstufe von 350 bar erhält, die für Tankvorgänge bei Schwerlast-LKW und Bussen erforderlich ist. Diese Druckstufe ist bislang in Niedersachsen noch zu selten verfügbar – insbesondere in ländlichen Regionen. Durch die Errichtung der Tankstelle soll letztlich die Wasserstoff-Mobilität in der Region im Allgemeinen gefördert werden – denn viele Unternehmen zögern noch hinsichtlich einer Umstellung, sofern die entsprechende Tankstellen-Infrastruktur nicht vorhanden ist.

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Über GP JOULE

Das im Jahr 2009 gegründete Unternehmen GP JOULE ist ein System-Anbieter für integrierte Energielösungen aus Sonne, Wind und Biomasse sowie ein Partner auf Versorgungsebene für Strom, Wärme, Wasserstoff sowie Elektro-Mobilität. Die mittelständische Unternehmensgruppe beschäftigt weltweit rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

© GP JOULE

Steyerberg will zentraler Energieproduzent werden

Steyerberg will zentraler Energieproduzent werden

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Steyerberg will zentraler Standort für erneuerbare Energien werden

Mit nur rund 5000 Einwohnern will Flecken Steyerberg im Kreis Nienburg zentraler Energiestandort in Niedersachsen werden. Auf einem ehemaligen Militärgelände soll im Projekt „H2art of Lower Saxony“ mit dem Ökostrom aus 12 Windrädern grüner Wasserstoff im industriellen Maßstab hergestellt werden.  

Auf seiner Sommerreise besuchte der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil am Dienstag, den 05. Juli Steyerberg im Kreis Nienburg. Dort soll auf dem 1.100 Hektar großen, ehemaligen NATO-Waldgelände ein Windpark der Firma WestWind Energy mit 12 Windrädern entstehen, die jährlich bis zu 180 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen können. Der Strom soll die Grundlast für einen Elektrolyseur sichern, könne aber auch ins Netz eingespeist werden, so die Organisatoren. Zusätzlicher Strombedarf kann durch die direkte Anbindung an die 380 kV Nord-Süd-Stromtrasse gesichert werden, die den Offshore-Strom in den Süden transportiert.

„Wir haben hier den idealen Dreiklang aus Windenergie, Biogasanlage und die Anbindung an die Nord-Süd-Stromautobahn. Dazu kommt die günstige Nähe zum künftigen Wasserstoffstartnetz, wie es im Netzentwicklungsplan Gas geplant wird“, erklärt Christian Alvermann von der kommunalen Wirtschaftsförderung“.

Der Wasserstoff soll lokal eingesetzt werden. Die ortsansässige Chemieanlage Oxxynova plant synthetische Kraftstoffe zu produzieren und bisher nicht verwertbare Kunststoffabfälle zu recyclen. Darüber hinaus können Wasserstofftankstellen in den Landkreisen Nienburg, Diepholz und Schaumburg beliefert werden, sowie eine geplante Wasserstofftankstelle für Binnenschiffe an der Weser. Auf dem Gelände selbst soll auch ein Wasserstoffspeicher eingerichtet werden.  Den Wasserbedarf hierzu stellen vier ansässige Wasserwerke zur Verfügung.

Der Bau soll 2024 realisiert werden. In Stufen soll die Kapazität dann auf 1GW Wasserstoff erhöht werden.

Für den Bau der Windräder müssen rund 4 Hektar Wald gerodet werden, die wieder neu aufgeforstet werden. Für die Konstruktion sollen bereits bebaute Flächen weitergenutzt werden, aber auch leerstehende Flächen, auf denen Pinien bereits durch Trockenheit abgestorben sind.

 

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Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil informiert sich vor Ort.  Bild: NWN

aha: Mit grünem Wasserstoff in die Zukunft

aha: Mit grünem Wasserstoff in die Zukunft

Projekte

aha: Mit grünem Wasserstoff in die Zukunft

Am Dienstag übergab Umwelt- und Energieminister Olaf Lies der Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) einen Förderbescheid über etwa 2,6 Millionen Euro für ein Projekt zur Wasserstoff-Plasmalyse. Im Rahmen des Projekts soll auf dem Betriebsgelände der aha mithilfe von Bio-Methan, das bei der Abfallbehandlung entsteht, grüner Wasserstoff hergestellt werden. Dieser soll dann in der Fahrzeugflotte von aha eingesetzt werden, die zunehmend auf Wasserstoffantrieb umgestellt wird. In diesem Zusammenhang wurde am 05. Juli auch ein neues Brennstoffzellen-Müllsammelfahrzeug näher vorgestellt.

Abfallsammel-Fahrzeuge fahren mit sauberem grünem Wasserstoff, der aus mechanisch-biologischer Abfallbehandlung gewonnen wird. Das ist keine Zukunftsvision, denn genau dies ist der Plan der Abfallwirtschaft Region Hannover (aha): Der komplette Abfallsammelfahrzeug-Fuhrpark soll nach und nach auf brennstoffzellenbetriebene Wasserstofffahrzeuge umgestellt werden. Um langfristig eigene Wasserstofftankstellen an den Fahrzeugstandorten zu versorgen, soll der grüne Wasserstoff auf dem eigenen Betriebsgelände produziert und gespeichert werden.

„Bei der biologisch-mechanischen Abfallbehandlung entsteht Bio-Methan. Dies kann entweder genutzt oder weiterverarbeitet werden. Hier wird aus Bio-Methan Wasserstoff gewonnen, der brennstoffzellenbetriebene Abfallsammel-Fahrzeuge bewegt. Das bringt die Wasserstoffmobilität voran, die bei Nutzfahrzeugen mit hohem Energiebedarf eine sinnvolle Lösung ist. Das fördern wir als Wasserstoffland Nr.1 sehr gerne. Ich bin überzeugt, dass die Regionspolitik das Projekt für aha freigeben und erfolgreich begleiten wird“, sagt Olaf Lies, Niedersächsischer Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, anlässlich der Förderbescheid-Übergabe von zirka 2,6 Millionen Euro an aha.

Kreislaufansatz zur Produktion von grünem Wasserstoff

Partner des Projekts, das einen nachhaltigen Kreislaufansatz zur Produktion von grünem Wasserstoff verfolgt, sind der Forschungs- und Entwicklungspartner Graforce GmbH aus Berlin und die Klimaschutzagentur Region Hannover gGmbH. Regionspräsident Steffen Krach betont: „Ziel ist es, den öffentlich-rechtlichen Entsorger langfristig nachhaltig aufzustellen. Die Klimaziele gelingen nur, wenn eine leistungsfähige Klimawirtschaft entwickelt werden kann. Auf dem Weg zur klimaneutralen Region Hannover setzen wir mit diesem Projekt einen mutigen Meilenstein für eine kohlenstofffreie Wirtschaft im Rahmen der Energiewende.“

Bisher wird auf der Deponie Hannover Methangas in Blockheizwerken verstromt. „Das Methan stammt aus den ausgasenden Abfällen des Deponieberges sowie aus der biologischen Abfallbehandlungsanlage“, sagt Christine Karasch, Regionsrätin und Dezernentin Umwelt, Planung und Bauen. „Durch die Vergärung von Rest- und Bioabfällen wird Methangas gewonnen, das durch die Bio-Methan-Plasmalyse mittels Hochvolttechnik zu Wasserstoff und zu Kohlenstoff umgewandelt wird.“ Im Vergleich zur herkömmlichen Erzeugung von Wasserstoff benötigt die Plasmalyse nur ein Viertel der Energiemenge.

34,5 Tonnen CO2-Ersparnis pro Jahr

„Mit dem neuen wasserstoffbetriebenen Müllwagen können täglich 132 Kilogramm CO2 eingespart werden, das sind ca. 34,5 Tonnen im Jahr. Damit setzen wir einen Meilenstein beim Thema Emissionseinsparung“, erklärt aha-Geschäftsführer Thomas Schwarz. „Denn die EU-Richtlinie zur Beschaffung emissionsarmer Fahrzeuge „Clean vehicle directive“ in Verbindung mit dem „Saubere-Fahrzeuge-Beschaffungs-Gesetz“ legt bis 2025 eine verbindliche Quote für die Neubeschaffung emissionsfreier Fahrzeuge fest. Damit reduziert aha Kohlendioxidemissionen und damit den Ausstoß von Treibhausgasen in die Atmosphäre.“

aha setzt im Raum Hannover täglich 230 Abfallsammelfahrzeuge ein, die eine Fahrstrecke zwischen 80 und 120 Kilometern zurücklegen und durchschnittlich 55 Liter Diesel je 100 Kilometer verbrauchen. „Im Gegensatz dazu reichen bei den ebenfalls vom Land Niedersachsen geförderten Wasserstofffahrzeugen rund zwölf Kilogramm Wasserstoff für zwei Sammeltouren von jeweils acht Stunden“, sagt Frank Bier, stellvertretender Leiter der Abfall- und Wertstoffsammlung aha. „Mit 10,5 Tonnen Zuladung kann das Fahrzeug ebenso viel Abfall wie ein herkömmliches Müllfahrzeug zuladen.“

Bildergalerie zur Übergabe des Förderbescheids

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Umwelt- und Energieminister Olaf Lies (rechts) übergab am Dienstag den Förderbescheid an Thomas Schwarz von der aha. Bild: NWN

„fyuriant“-Truck von Clean Logistics

„fyuriant“-Truck von Clean Logistics

Pressemitteilung

Vom Diesel-LKW zum Zero-Emission-Truck – Clean Logistics SE setzt auf Brennstoffzellenantrieb

Die Clean Logistics SE hat am 23. Juni 2022 auf dem Flugplatz Stade ihren ersten wasserstoffbetriebenen Zero-Emission-Truck der Öffentlichkeit präsentiert.

Bereits im Sommer 2021 hat das Unternehmen mit pyuron den ersten konvertierten Bus mit Brennstoffzellen-Wasserstoff-Antrieb im ÖPNV in Europa an die Uckermärkische Verkehrsgesellschaft übergeben. Dabei wurde der gewöhnliche Dieselantrieb des Busses gegen einen emissionsfreien Antrieb auf Wasserstoffbasis getauscht. Dies ist auch ab sofort bei schweren Sattelzugmaschinen von 40 Tonnen möglich.

 

Die Lkw verfügen über zukunftsweisende Technologie. Der erste fyuriant ist unter anderem mit zwei Wasserstoff-Brennstoffzellen mit 2×120 kW Leistung sowie Wasserstofftanks mit einem Volumen von 43 kg ausgestattet. Das ermöglicht eine ausreichend hohe Reichweite von über 400 km und kurze Betankungszeiten von unter 15 Minuten. Die mit Radnabenmotoren ausgestattete Hinterachse hat einen Drehmoment von maximal 17.000 Nm, die dem Truck in jeder Fahrsituation die entsprechende Kraft verleiht. Das selbstentwickelte intelligente Steuerungssystem von Clean Logistics ermöglicht eine effiziente Steuerung des Gesamtsystems in jeder Fahrsituation. So wird beispielsweise die zurückgewonnene Energie beim Bremsvorgang in einer Batterie zwischengespeichert und für den nächsten Beschleunigungsvorgang wieder bereitgestellt. Clean Logistics verzeichnet bereits heute eine sehr hohe Nachfrage nach ihren Trucks und Bussen. Das Unternehmen baut in Winsen (Luhe) seine Kapazitäten derzeit massiv aus. Mit der neuen Produktionshalle mit einer Nutzfläche von mehr als 10.000 Quadratmetern wird Clean Logistics in der Lage sein, die Zahl der ausgelieferten Fahrzeuge ab Ende 2023 jährlich auf bis zu 450 zu steigern.

 

Dirk Graszt, CEO von Clean Logistics: „Wir freuen uns sehr, heute unseren fyuriant präsentieren zu können. Der Truck ist ein wichtiger Meilenstein, um den Verkehrssektor in Deutschland und Europa zu dekarbonisieren. Mit unseren Trucks und Bussen treffen wir auf hohe Resonanz in der Branche. Denn wir sind in der Lage, schon heute dem Markt emissionsfreie Fahrzeuge zur Verfügung zu stellen. Dank des Umbaus klassischer Dieselfahrzeuge zu emissionsfreien Wasserstofffahrzeugen geschieht dies auch noch sehr ressourcenschonend. So werden wir den Wandel der Mobilität in eine nachhaltige Zukunft zügig vorantreiben.“

Das Projekt wird im Rahmen der Umsetzung der Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie der Bundesregierung (MKS) mit insgesamt rund 3,3 Mio. Euro durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr gefördert. Die Fördermaßnahme wird von der NOW GmbH koordiniert. „Wir danken an dieser Stelle dem BMDV für die Unterstützung – ohne die Förderung wäre die Prototypen-Entwicklung, die den Grundstein für unser weiteres Wachstum darstellt, nicht möglich gewesen“, betont Dirk Graszt.

 

Im Rahmen der fyuriant-Weltpremiere, mit seiner außergewöhnlichen optischen Gestaltung, präsentierte Clean Logistics zudem ihre neue Corporate Identity. Mit dieser visuellen Neuausrichtung gehen unter anderem ein neues Corporate Design, ein überarbeiteter Webauftritt sowie ein neues Unternehmenslogo einher. Clean Logistics unterstreicht damit ihre Positionierung als visionäres und nachhaltiges Unternehmen mit dem Anspruch, den Schwerlastverkehr in eine emissionsfreie Zukunft zu führen. „Durch die Schärfung des Purpose und der Vision von Clean Logistics wird die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens unterstrichen. Dies ist der nächste logische Schritt in der Entwicklung der gesamten Clean Logistics Gruppe“, so Tom George, COO von Clean Logistics.

 

Über Clean Logistics

Die börsennotierte Clean Logistics SE (ISIN DE000A1YDAZ7) ist Enabler und Technologieführer der Mobilitätswende von Nutzfahrzeugen. Als Produzent von Zero-Emission-Trucks und -Bussen führt das Unternehmen mit Sitz in Hamburg seine Kunden aus Transport, Logistik und Schwerlastverkehr in eine emissionsfreie Zukunft. Dies wird durch die eine vollständige Dekarbonisierung des Antriebs von Bestands- und Neufahrzeugen ermöglicht. Die mit brennstoffzellenelektrischen Antriebssystemen unter Nutzung von Wasserstoff als Energiespeicher ausgestatteten Fahrzeuge werden in eigenen Produktionsstätten gefertigt. Clean Logistics verfolgt dabei das Ziel, ihre Produkte entlang der gesamten Wertschöpfungskette nachhaltig zu gestalten. Durch eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Produktportfolios stärkt Clean Logistics SE nachhaltig die Marktfähigkeit ihrer innovativen, sicheren und langlebigen Lösungen.

 

Zur Clean Logistics SE gehören unter anderem die Tochterunternehmen E-Cap Mobility GmbH – die für die Industrie elektrifizierte Prototypen, Kleinserien und Konzepte entwickelt sowie auf batterie- und brennstoffzellenelektrische Konversionen aller Mobilitätslösungen spezialisiert ist – und darüber hinaus die Clean Logistics Technology GmbH.

 

Quelle: Clean Logistics SE

 

Fairfuels

Fairfuels

PROJEKTE

Fairfuels

Um die Klimaziele zu erreichen, müssen die Treibhausgasemissionen insbesondere im Verkehrssektor deutlich reduziert werden. Eine wichtige Rolle spielt hierbei die Dekarbonisierung des Luftverkehrs, indem herkömmliches Kerosin durch klimafreundliche Treibstoffe ersetzt wird. Wie das gelingen kann, zeigt das Projekt Fairfuels: Mit Hilfe von grünem Wasserstoff und CO2 aus der Atmosphäre wird synthetisches Öl hergestellt, welches letztlich als E-Kerosin in der Luftfahrt genutzt werden kann.

Im emsländischen Werlte hat die Non-Profit-Organisation atmosfair ein Verfahren entwickelt, um mittels einer Power to Liquid-Anlage CO2-neutrales Kerosin für den Luftverkehr herzustellen. In einem Elektrolyseur wird hierzu zunächst – mit Hilfe von PV- und Windstrom – aus Wasser grüner Wasserstoff erzeugt. Mit dem grünen Wasserstoff und Kohlenstoff, der aus der Umgebungsluft und aus Biogasanlagen gewonnen wird, wird dann in einer Syntheseanlage synthetisches Rohöl hergestellt. In einem letzten Schritt wird das synthetische Rohöl schließlich in der Raffinerie in Heide zu E-Kerosin aufbereitet.

Im Rahmen des Projekts werden etwa 8 Barrel synthetisches Öl pro Tag hergestellt und an beteiligte Partner wie die Lufthansa Group geliefert. Das Projekt hat Modell-Charakter für die erfolgreiche Dekarbonisierung des Flugverkehrs. Zur erfolgreichen Dekarbonisierung der Luftfahrt braucht es jedoch eine Reihe von Nachahmern im Großmaßstab. Das Projekt Fairfuels soll daher beispielhaft zeigen, wie in Ländern mit einem hohen Angebot an erneuerbaren Energien die Herstellung von E-Kerosin im Großmaßstab ermöglicht werden kann – welches schließlich für den Import nach Deutschland zur Verfügung steht.

Mehr zu dem Projekt

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Über atmosfair

Die atmosfair gGmbH ist eine gemeinnützige Klimaschutzorganisation mit Sitz in Berlin. atmosfair führt Klimaschutzprojekte durch, berät und begleitet Unternehmen und Institutionen bei der Transformation und ermöglicht es, unvermeidbare CO₂-Emissionen im globalen Süden zu kompensieren.

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