Clean Hydrogen Coastline

Clean Hydrogen Coastline

PROJECTS

About 400 megawatts of electrolysis capacity will be built in the Clean Hydrogen Coastline project in the Northwest region by 2026. Image source: ©EWE

Clean Hydrogen Coastline

The German North Sea coast is of particular importance in the development of a nationwide hydrogen economy. Due to the high supply of renewable energies, hydrogen can not only be produced in the region, but also stored, integrated into the energy system via existing electricity and gas infrastructure, or used directly on site. The "Important Project of Common European Interest" (IPCEI) "Clean Hydrogen Coastline" is intended to contribute to the development and expansion of the hydrogen economy in the Northwest region.

News (15.02.2024): IPCEI-Projekte: Europäische Kommission genehmigt Förderungen

Wie die Europäische Kommission bekanntgab, wurde die dritte IPCEI-Runde unter dem Titel „Hy2Infra“ nun genehmigt. Hierdurch dürfen die Mitgliedsstaaten öffentliche Mittel in einer Höhe von bis zu 6,9 Milliarden Euro bereitstellen. In der aktuellen Runde sind 32 Unternehmen im Rahmen von 33 Projekten beteiligt – zu denen auch das Projekt Clean Hydrogen Coastline gehört. Mehr erfahren

News (16.01.2024): Wasserstoff-Kooperation zwischen EWE und ArcelorMittal Bremen

Wie EWE und der Stahlhersteller ArcelorMittal gestern bekanntgaben, haben die beiden Unternehmen die nächste Wasserstoff-Kooperation beschlossen. Demnach soll EWE grünen Wasserstoff nach Bremen liefern, um dort die Dekarbonisierung der Stahlindustrie zu ermöglichen.  Im Zentrum des Vorhabens steht eine 320-Megawatt Erzeugungsanlage, die in Emden installiert werden soll und ab voraussichtlich 2028 grünen Wasserstoff produziert.

Ausgangspunkt für dieses Vorhaben ist das Großprojekt „Clean Hydrogen Coastline“. In dem Projekt wird an der Nordseeküste eine Wasserstoffwirtschaft mit Erzeugungs-, Speicher- und Transportmöglichkeiten aufgebaut. Der Wasserstoff soll schließlich in der Industrie zum Einsatz kommen – neben ArcelorMittal Bremen z.B. auch in Salzgitter bei der Salzgitter AG. Mehr erfahren

News (24.08.2023): Kooperation von EWE AG und Georgsmarienhütte GmbH!

Grüner Stahl aus Georgsmarienhütte – EWE AG und Georgsmarienhütte GmbH geben Wasserstoff-Kooperation bekannt für eine komplett klimaneutrale Stahlherstellung ab 2039!

Ab 2039 soll der Stahl aus Georgsmarienhütte klimaneutral hergestellt werden. Dafür liefert der Kooperationspartner EWE den grünen Wasserstoff aus Erzeugungsanlagen im Nordwesten Deutschlands.

Niedersächsischer Ministerpräsident Stephan Weil dazu: „Ich freue mich sehr, dass EWE und Georgsmarienhütte sich darauf verständigt haben, den Aufbau der Wasserstoffindustrie deutlich zu beschleunigen. Für die neuen klimafreundlichen Prozesse werden große Mengen erneuerbarer Energie und grünen Wasserstoffs benötigt. Niedersachsen bietet gerade in diesen Bereichen einzigartige Standortvorteile: viel Windenergie auf Land und auf See, wichtige Seehäfen zum Import und zur Verteilung von grünem Wasserstoff und großvolumige unterirdische Formationen zur Speicherung von Wasserstoff. Gerade die Georgsmarienhütte geht einen großen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Die Stahlindustrie bildet die Grundlage vieler Wertschöpfungsketten und wird mit diesem Leuchtturmprojekt dauerhaft Arbeitsplätze sichern. Mit dieser wegweisenden industriellen Transformation werden EWE und die GMH Gruppe signifikant zum Erreichen der Niedersächsischen und damit auch deutschen und europäischen Klimaschutzziele beitragen.“

Mehr Informationen zur Kooperation.

News (04.05.2023): EWE und Salzgitter AG wollen beim Thema Wasserstoff kooperieren!

Am 04.05.2023 haben die Salzgitter AG und der Versorger EWE in Salzgitter eine Absichtserklärung unterzeichnet, die eine Kooperation der beiden Unternehmen beim Thema Wasserstoff vorsieht. So will EWE grünen Wasserstoff erzeugen und nach Salzgitter liefern, den die Salzgitter AG dann für die klimafreundliche Stahlerzeugung im Rahmen des Projekts SALCOS® einsetzt. Die Absichtserklärung wurde von den Vorstandsvorsitzenden Stefan Dohler (EWE) und GUnnar Groebler (Salzgitter AG) im Rahmen des Handesblatt Wasserstoff-Gipfels unterzeichnet.

Mit der Kooperation werden auch die beiden niedersächsischen Groß-Projekte Clean Hydrogen Coastline von EWE und SALCOS® von der Salzgitter AG stärker vernetzt, was auch der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil begrüßt: „EWE und die Salzgitter AG wollen eng kooperieren in Sachen grüner Wasserstoff – das ist eine sehr gute Neuigkeit für das Energieland Niedersachsen. Diese Kooperation ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Dekarbonisierung der Stahlproduktion. Ich freue mich, dass die EWE mit der Erzeugung und dem Transport von grünem Wasserstoff das Leuchtturmprojekt SALCOS® der Salzgitter AG entscheidend voranbringt.“

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Im IPCEI „Clean Hydrogen Coastline“ wollen die Industriepartner ArcelorMittal, EWE, Gasunie, swb und Tennet in der Region Nordwest 400 Megawatt Elektrolysekapazität bis zum Jahr 2026 aufbauen. Hierzu gibt es verschiedene Projekte, die bei der Umsetzung helfen sollen.

  • Im Teilprojekt 1 „Elektrolyse Ostfriesland“ will EWE in Emden eine 320-Megawatt-Elektrolyseanlage errichten und damit Wasserstoff im industriellen Maßstab produzieren. Laut EWE könnte in Emden bereits im Jahr 2028 Wasserstoff aus erneuerbaren Energien erzeugt werden.
  • Im Teilprojekt 2 „Elektrolyse Bremen“ will EWE ebenfalls einen Elektrolyseur bauen, allerdings in der Hansestadt Bremen. Der grüne Wasserstoff aus dem 50-Megawatt-Elektrolyseur soll – wie der Wasserstoff aus Emden – u. a. für die klimaneutrale Stahlproduktion genutzt werden. Geplant ist beispielsweise die Lieferung von Wasserstoff zum Bremer Standort von ArcelorMittal, zu der Salzgitter AG oder zu der Georgsmarienhütte.
  • Im dritten Teilprojekt „Speicher Huntorf“ plant EWE die Anbindung der Wasserstoffinfrastruktur an seinen Kavernenspeicher in Huntorf. So ist vorgesehen, einen unterirdischen Erdgasspeicher und obertägige Anlagen für die Wasserstoffspeicherung umzurüsten. Wichtige Erkenntnisse soll das Forschungsvorhaben HyCAVmobil von EWE bringen, in dem das Unternehmen in Rüdersdorf bei Berlin Wasserstoff in deutlich kleinerem Maßstab in Kavernenspeicher einspeichert.
  • Im Rahmen des Teilprojekts 4 „H2-Pipeline-Infrastruktur Nordwest“ soll die Wasserstoff-Infrastruktur im Nordwesten optimiert werden. Durch den Bau und die Umstellung von mehreren Pipeline-Abschnitten wird der Anschluss wichtiger Wasserstoff-Abnehmer und -Speicher an das zukünftige europäische Wasserstofftransportnetz hergestellt.

Clean Hydrogen Coastline's many links, for example with the Dutch partners, but also with projects in Hamburg and North Rhine-Westphalia, offer extensive potential for a European IPCEI. This will enable the partners to take a decisive step towards becoming an important building block of a future European hydrogen economy. The main goal of the project is to Integration of hydrogen into existing energy infrastructures.

Partner

©ArcelorMittal
©EWE
©Tennet

ArcelorMittal is an international steel producer with a production volume of seven million tonnes of crude steel (2019), employing around 9,000 people across Germany.

Logo: © ArcelorMittal

 

With around 9,100 employees, EWE AG is one of the largest utilities in Germany that focuses on the corresponding infrastructure in the hydrogen sector.

Logo: © EWE AG

TenneT TSO GmbH is a transmission system operator with a grid length of 24,000 kilometres and approximately 5,700 employees.

Logo: © TenneT TSO GmbH

©Gasunie Germany
©SWB

Gasunie Deutschland GmbH & Co. KG is the transmission system operator responsible for an approximately 4,300 kilometre long transmission system.

Logo: © Gasunie Germany

swb AG is a regional utility company for Bremen and Bremerhaven with around 2,255 employees.

Logo: © swb AG

Hydrogen drying by absorption

Hydrogen drying by absorption

PROJECTS

   

©UniperSource: Bilfinger

Bilfinger's hydrogen drying plant will enable large-scale hydrogen treatment.

Decentralized hydrogen drying by absorption

The storage of green hydrogen is a central instrument to ensure the security of supply with renewable energies. Cavern storage facilities can offer suitable storage options - especially in Lower Saxony. However, in order to be able to convert the hydrogen back into electricity or feed it from the caverns into the pipeline network, it must first be dried. In this connection, Bilfinger is currently developing a demonstration plant in Cloppenburg in which the hydrogen is freed from moisture by absorption. This so-called "absorption drying" is already being implemented on a large scale for natural gas for gas storage - and is now also to be used for drying large quantities of hydrogen.

News (13.12.2023): Bilfinger unterstützt Uniper bei Wasserstoffspeicher-Projekt in Krummhörn

Uniper untersucht derzeit im niedersächsischen Krummhörn die unterirdische Speicherung von Wasserstoff in einer Salzkaverne. Hierzu wird die Konstruktion und der Betrieb einer Wasserstoff-Testkaverne (3.000 m³) zur unterirdischen Speicherung von Wasserstoff vorangetrieben.

Bilfinger wird das Unternehmen Uniper bei der obertägigen Anlagentechnik der Wasserstoffkaverne mit Engineering-, Beschaffungs- und Baumanagementleistungen (EPCm) unterstützen. Auch die H2DRY-Technologie soll zur Wasserstofftrocknung zum Einsatz kommen. Mehr erfahren

 

News (26.05.2023): Projekt zur Wasserstoff-Speicherung erreicht nächste Phase: H2dry Anlage von Bilfinger wird am EWE Gasspeicher-Standort in Rüdersdorf aufgebaut

Bilfinger hat in Cloppenburg eine Demonstrationsanlage entwickelt, in welcher der Wasserstoff durch Absorption von Feuchtigkeit befreit wird.

Die sogenannte „H2dry Anlage“ wurde nun zum Gasspeicherstandort der EWE AG nach Rüdersdorf bei Berlin geliefert, wo die Speicherung von Wasserstoff in unterirdischen Kavernen exemplarisch getestet wird. Die Erkenntnisse sollen auf Kavernen mit dem 1.000 fachen Volumen übertragen werden können. Mehr erfahren

The drying process developed in the project enables efficient and large-scale hydrogen treatment, which is essential for the storage and subsequent grid feed-in of green hydrogen. Since the technology has already been tested in the context of natural gas drying, the plant can also be used to dry large quantities of hydrogen cost-effectively, which are necessary for the development of the hydrogen economy. After storage - for example from caverns - the hydrogen is dried in the absorption drying process using a suitable scrubbing liquid and can then either be used to generate electricity or fed into the transport network. The plant should enable hydrogen to contribute to the energy supply in a similarly flexible way as natural gas.

The joint project of Bilfinger Engineering & Maintenance GmbH and the Institute of Thermodynamics at Leibniz Universität Hannover is funded by the state of Lower Saxony and is an important part of the energy transition, as Lower Saxony's Environment Minister Olaf Lies emphasizes: "The implementation of this project is a major step for the energy transition. Decentralized hydrogen drying by absorption for gas storage and grid injection, is an essential step for the hydrogen economy. With this technology, hydrogen can be treated economically on a large scale and this enables the integration of renewable energies into our energy system. For example, hydrogen produced using wind and solar power, or hydrogen soon to be stored in caverns, can be fed into the transportation grid."

After production at Bilfinger Engineering & Maintenance GmbH in Cloppenburg, Lower Saxony, a test phase and demonstration operation will follow in early 2023 in Rüdersdorf in Brandenburg, where EWE Gasspeicher GmbH is currently investigating a salt cavern as a potential storage site for hydrogen as part of the HyCAVmobil project.

More about the project

Project participants

Bilfinger is an internationally active industrial services provider. The aim of the Group's activities is to increase the efficiency of plants in the process industry, ensure their availability, reduce emissions and lower maintenance costs. Bilfinger offers services in various areas, from consulting, engineering, manufacturing, assembly and maintenance to environmental technologies and digital applications.

Bilfinger Engineering & Maintenance GmbH is part of the international Bilfinger Group and is active in industrial services. More than 3,000 employees plan and monitor plants in the process industry in the chemical, petrochemical and pharmaceutical sectors, among others.

The Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover is Lower Saxony's largest university with around 30,000 students. The Institute of Thermodynamics represents technical thermodynamics in the Faculty of Mechanical Engineering at Leibniz Universität Hannover in teaching and research.

 

H2Marsch

H2Marsch

PROJECTS

H2Marsch: Wasserstoff für eine klimafreundliche Industrie in der Wesermarsch

Wasserstoff spielt in den Planungen energieintensiver Unternehmen eine zunehmend wichtigere Rolle – insbesondere, wenn es um die Dekarbonisierung nicht oder nur schwer elektrifizierbarer Prozesse im Unternehmen geht. Der Zugang zu Wasserstoff wird somit zu einem zentralen Standortfaktor. In der Region Wesermarsch hat sich daher die Allianz „H2Marsch“ gebildet, welche die Versorgung der Region mit Wasserstoff sicherstellen will. Die Wasserstoff-Beschaffung soll dabei durch den Import per Schiff, die Wasserstoff-Produktion in der Region und die Beschaffung per Wasserstoff-Pipeline gelingen. Hierdurch sollen nicht nur 6.000 Arbeitsplätze gesichert, sondern perspektivisch auch 240.000 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr reduziert werden.

Im Rahmen des Projekts H2 Marsch hat sich im Jahr 2022 eine Allianz zur Beschaffung von Wasserstoff für die Dekarbonisierung der Industrie in der Region Wesermarsch gebildet. In der Region gibt es einige energieintensive Unternehmen, die für eine erfolgreiche Dekarbonisierung auf Wasserstoff angewiesen sind. Zu den relevanten regionalen Wasserstoffabnehmern gehören insbesondere Kronos Titan, Airbus Aerostructures, Glencore Nordenham sowie DMK Milchkontor. Auch der EWE Gasspeicher Huntorf (siehe Projektbeschreibung) und die Salzkavernen der USG-Blexen werden in den Planungen bedacht. Das Projekt ist offen für weitere Akteure in der Region. So wird beispielsweise die Anbindung des ehemaligen Kernkraftwerks Unterweser als Energiehub sowie weitere neue Industrie- und Gewerbeflächen mitbetrachtet.

Für die Wasserstoffallianz sollen perspektivisch rund 500 Gigawattstunden (GWh) Wasserstoff beschafft werden, welche fossile Energieträger ersetzen. Aktuell besteht in der Region ein fossiler Energieverbrauch von etwa 1.100 GWh, wovon ca. die Hälfte elektrifiziert und etwa 50% über Wasserstoff bereitgestellt werden soll (13.000 Tonnen Wasserstoff). Mit einer erfolgreichen Transformation der Industrie in der Wesermarsch können laut Allianz nicht nur 6.000 Arbeitsplätze gesichert, sondern perspektivisch auch 240.000 Tonnen CO2-Emissionen jährlich reduziert werden.

Derzeit evaluiert die Initiative verschiedene Wege der Wasserstoffbeschaffung für die Region. Hierzu zählt einerseits der Wasserstoff-Import per Schiff und die Wasserstoff-Produktion in der Region, aber auch die Beschaffung per Pipeline. Hierbei gibt es bereits vielversprechende Fortschritte, denn die Region wurde bei dem Entwurf des Wasserstoffkernnetzes mitbedacht.

Quelle: H2Marsch

Der Zeitplan: Wasserstoff-Einsatz in der Region soll 2028 starten

Derzeit wird eine Machbarkeitsstudie erstellt, welche potenzielle Wege zur Versorgung der Region mit Wasserstoff aufzeigt. Ab 2024 soll bereits die Transformation der Industrieanlagen gestartet werden, indem zunächst Fördermittel im Themenfeld Forschung und Entwicklung beantragt werden. Die Forschung und Entwicklung selbst soll dann ab 2025 starten und die Transformation der ersten industriellen Anlagen schließlich ab 2026 beginnen.

Im Kontext der Wasserstoff-Eigenerzeugung in der Region sind erste Entwürfe und Genehmigungsverfahren im Laufe des Jahres 2024 vorgesehen. Der Betrieb von Elektrolyse-Anlagen ist dann ab 2028 geplant.

Im Bereich des Wasserstoff-Importes soll ab 2025 die nötige Wasserstoff-Infrastruktur aufgebaut werden – unter anderem auch durch Pipeline-Neubauten, die auch im Rahmen des Wasserstoffkernnetzes berücksichtigt wurden. Die Wasserstoffpipeline soll in Form einer Stichleitung von Huntdorf (dortige Anbindung an das Wasserstoffkernnetz) Richtung Nordenham und entlang der bisherigen Gasleitungstrasse verlegt werden. Ebenfalls wurden bereits initiale Gespräche mit Bremerhaven geführt. So wäre eine Anbindung über eine Verlängerung der Trasse unterhalb der Weser vorstellbar.

Durch die verschiedenen Einzelschritte soll schließlich ab 2028 der Einsatz von Wasserstoff in der Region starten.

Quelle: H2 Marsch

Project partners:

Zu den Projektteilnehmern der Allianz gehören die folgenden Unternehmen/Institutionen:

  • Airbus Aerostructures
  • DMK Deutsches Milchkontor
  • EWE GASSPEICHER
  • EWE NETZ
  • Glencore Nordenham
  • KRONOS TITAN
  • Stadt Nordenham
  • USG-Blexen
  • Wesermarsch Economic Development

Das Projekt wird von der BBH Gruppe begleitet und erfährt darüber hinaus Unterstützung durch den Landkreis Wesermarsch und die Stadt Brake.

Interessiert an der Wasserstoffallianz Wesermarsch? 

Sie haben Interesse an der Wasserstoffallianz Wesermarsch und dem Projekt H2Marsch? Dann können Sie sich gerne mit Tim Eshold in Verbindung setzen (E-Mail: tim.eshold@glencore.de)

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    H2Move

    H2Move

    PROJECTS

    Hydrogen economySource: Wintershall Dea

    The Mittelplate drilling platform with supply ships. 

    H2Move

    The Mittelplate oil field is the most productive oil field in Germany and has been operated by Wintershall Dea for 35 years. The field is located in the Schleswig-Holstein Wadden Sea, which is why it is planned to operate it in the most environmentally friendly way possible. In the H2Move project, the Mittelplate Drilling and Production Island's supply ships are to be converted to hydrogen hybrid drives. The hydrogen required for this is to be produced in aCO2-neutral manner in Cuxhaven.

    News (15.11.2023): 2-Megawatt-Elektrolyseur erzeugt ab sofort grünen Wasserstoff für die Schifffahrt

    Am 15. November wurde in Cuxhaven eine 2-Megawatt-Elektrolyseanlage in Betrieb genommen, die ab sofort grünen Wasserstoff für die Schifffahrt produziert. Der grüne Wasserstoff soll im Projekt H2Move zum Einsatz kommen, in dessen Rahmen Versorgerschiffe der Bohr- und Förderinsel Mittelplate auf Wasserstoffhybridantrieb umgerüstet werden. Bei der offiziellen Inbetriebnahme der Elektrolyseanlage sowie des ersten umgerüsteten Versorgungsschiffes Coastal Liberty nahmen u.a. Turneo-Geschäftsführer Jochen Kaufholt, Tobias Moldenhauer (EWE), Robert Frimpong (Wintershall Dea Deutschland), Cuxhavens Oberbürgermeister Uwe Santjer und Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies teil. Mehr erfahren

    News (14.09.2023): Elektrolyseanlage befindet sich in Montage/Inbetriebnahme!

    Die 2 MW-Elektrolyseanlage wurde vor knapp einem Monat in Cuxhaven abgeliefert. Damit wird es möglich sein, nach der erfolgreichen Montage und Inbetriebnahme, eine Produktionskapazität von bis zu 860 kg H2/Tag zu erreichen. An der ebenfalls installierten Tankstelle wird der Wasserstoff in Flaschenbündeln abgefüllt und auf Schiffe transportiert, mithilfe einer Brennstoffzelle wird das Wattenmeer somit geschont.

    An electrolysis plant with a capacity of 2 megawatts is currently being built in Cuxhaven for the production of green hydrogen. This is to be used by the supply ships on Mittelplate Drilling and Production Island. In addition, storage tanks with different pressure levels are being built in Cuxhaven to enable the refueling processes to be carried out as quickly as possible.

    Once the plant has been completed, it is planned to transport the hydrogen produced in Cuxhaven to the Mittelplate ships in so-called tank containers under a pressure of up to 350 bar. The hydrogen will then be fed from the containers to a fuel cell, which will generate electricity and ultimately drive the electric motor of the Mittelplate vessels.

    According to Wintershall Dea, the four supply vessels in the Mittelplate fleet cover a combined distance of about 12,500 nautical miles annually. The first supply vessel to be converted is the Coastal Liberty. This ship alone consumes around 275,000 liters of diesel per year and has the potential to save up to 700 tons ofCO2 annually.

    The development and implementation of the onshore supply infrastructure is being implemented by Turneo GmbH, a joint venture between Hamburg-based Karlsson GmbH and EWE Gasspeicher GmbH from Oldenburg. The company EnTec Industrial Services GmbH had previously successfully completed a feasibility study in Cuxhaven. The project will ultimately also lay the foundation for the development of a regional hydrogen infrastructure in Cuxhaven.

    More about the project can be found here.

     

    About Wintershall Dea

    Wintershall Dea explores for and produces oil and natural gas worldwide. The company has been producing crude oil at the Mittelplate site for more than 30 years. Increasingly, however, the company is also active in the fields of hydrogen and carbon capture and storage (CCS).

    Logo © Wintershall Dea

    AquaDuctus

    AquaDuctus

    PROJECTS

    AquaDuctus: Wasserstoff-Pipeline versorgt Deutschland mit grünem Wasserstoff von der Nordsee

    Im Rahmen des Projekts AquaVentus sollen zwischen Helgoland und Doggerbank etwa 10 Gigawatt Elektrolysekapazität für Wasserstoff aus Offshore-Windstrom aufgebaut werden. Hierdurch kann etwa eine Million Tonnen Grüner Wasserstoff pro Jahr erzeugt werden – der jedoch zu den Verbrauchszentren auf dem Festland transportiert werden muss. Genau dies soll im Teilprojekt AquaDuctus ermöglicht werden. Hierzu soll eine mehr als 400 Kilometer lange Pipeline errichtet werden, die letztlich zur Dekarbonisierung des Energiebedarfs in Deutschland und Europa beitragen soll.

    Die Menge an erneuerbaren Energien, die mittels Windenergie offshore auf dem Meer erzeugt werden kann, ist immens. Im Falle des AquaVentus-Projektes soll Windenergie von der Nordsee genutzt werden. Da die offshore produzierte Energie jedoch teils über mehrere hundert Kilometer transportiert werden muss, stellte sich die Frage, wie der Transport der umweltfreundlichen Energie am effizientesten funktioniert. Im Falle des AquaVentus-Projektes geht es um eine Distanz von mehr als 400 Kilometern, die zwischen den Erzeugungsstätten in der Nordsee (zwischen Helgoland und Doggerbank) und dem Festland liegen. Aus volkswirtschaftlicher Perspektive ergibt es dabei gemäß der für das Projekt angefertigten Studie Sinn, eine Wasserstoffleitung zu nutzen, da die Transportkosten für die Verbraucher im Vergleich deutlich geringer sind, andererseits aber auch der Naturraum geschont und der konventionelle Netzausbau nicht durch ein Offshore-Großprojekt belastet wird.

    Planmäßig soll in dem Projekt AquaVentus eine Elektrolysekapazität von etwa 10 Gigawatt für Wasserstoff aus Offshore-Windstrom aufgebaut werden. Die geplante Aqua-Ductus-Pipeline soll dabei eine „open access“- Wasserstoff-Pipeline im Gigawatt-Maßstab sein – und wäre damit die erste dieser Art in europäischen Gewässern.

    Das Pipeline-Projekt wird dabei in zwei Teilschritten umgesetzt: In einem ersten Schritt ist bis 2030 die Anbindung des SEN-1 Wasserstoff-Windparks an das deutsche Festland geplant (etwa 200 Kilometer Pipeline-Länge). Im zweiten Schritt ist bis 2035 die Anbindung weiterer Wasserstoff-Windparks geplant, die sich am äußersten Rand der ausschließlichen Wirtschaftszone Deutschlands befinden. Die Länge dieser Pipeline soll (ab dem SEN-1 Wasserstoff-Windpark) etwa 220 Kilometer betragen, wodurch sich eine Gesamtlänge von mehr als 400 Kilometern ergibt. Zudem sollen in beiden Projektabschnitten Kopplungspunkte für benachbarte Offshore-Wasserstoff-Pipelines geschaffen werden – z.B. mit dem Vereinigten Königreich, Norwegen, Dänemark oder der Niederlande. AquaDuctus soll somit auch der Startpunkt für ein Offshore-Wasserstoffnetz im europäischen Nordseeraum werden.

    Quelle: Gascade, Fluxys

    Die geplante Pipeline-Infrastruktur im Rahmen des AquaVentus-Projektes. Das Projekt AquaDuctus umfasst die gelb markierten Leitungen. Bildquelle: GASCADE, Fluxys

    Anlanden soll die Wasserstoff-Pipeline in Wilhelmshaven in Niedersachsen. Hiermit greift das Projekt auch auf die entstehende Wasserstoff-Infrastruktur zurück, die am Festland und speziell in Niedersachsen entsteht. Dadurch können signifikante Mengen von grünem Wasserstoff nicht nur in den niedersächsischen Kavernenspeichern zwischengespeichert, sondern auch weiter in Richtung der Abnahmezentren im Süden geleitet werden.

    Der erste Schritt zu diesem Großprojekt war eine detaillierte Machbarkeitsstudie, welche die technische Machbarkeit und die planungsrechtliche Durchführbarkeit aller Phasen des Projekts bestätigte. Zudem wurden kommerzielle Aspekte wie das Vermarktungspotenzial und die Preisgestaltung analysiert.

    AquaDuctus ist im IPCEI Verfahren (Important Project of Common European Interest) pränotifiziert und darüber hinaus als Wasserstoff Projekt in das laufende, 6. PCI Verfahren eingebracht, dessen Verteilung zum Jahresende erwartet wird.

    Mehr zu AquaDuctus finden Sie hier. Mehr zu den weiteren Teilprojekten finden Sie auf der Gesamtprojektseite von AquaVentus.

    Project partner

    Der Fernleitungsnetzbetreiber GASCADE Gastransport GmbH transportiert jährlich rund 109 Mrd. m³ Erdgas über das eigene 2.900 km lange Leitungsnetz. In Zukunft soll das Netz ebenfalls zum Transport von Wasserstoff genutzt werden.

    © GASCADE

    Fluxys ist ein belgischer Fernleitungsbetreiber mit Sitz in Belgien und rund 1.300 Beschäftigten. Derzeit wird insbesondere Erdgas transportiert – in Zukunft soll jedoch der Wasserstoff-Transport ermöglicht werden. 

    © Fluxys

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      Get H2

      Get H2

      PROJECTS

      The GET H2 project aims to make hydrogen available nationwide. © GET H2

      Get H2

      Hydrogen will play a central role in achieving the climate goals. To ensure that hydrogen is available nationwide, the GET H2 project is developing a nationwide infrastructure with the coupling of all sectors. Regions where a lot of renewable electricity is generated from wind and solar energy are to be directly connected to hydrogen production and consumption with the help of the necessary infrastructure. 

      News (16.10.2023): Erste Erdgasleitung Deutschlands wird für die Umstellung auf Wasserstoff vorbereitet!

      Im Landkreis Emsland wird heute deutschlandweit erstmalig eine Erdgasleitung für die Umstellung auf Wasserstoff vorbereitet. Dabei geht es um eine Leitung zwischen Emsbüren und Bad Bentheim. Im ersten Schritt soll hier das Erdgas auf einer Länge von 30 Kilometern aus den bestehenden Erdgasleitungen gepumpt werden. Hierdurch wird der Einsatz von Wasserstoff in den Leitungen ermöglicht – bis dieser tatsächlich in den Leitungen fließen kann, dauere es laut Netzbetreiber OGE jedoch noch bis Anfang 2025.

      Die Leitung soll zukünftig Wasserstoff aus dem Emsland zu industriellen Abnehmern im Ruhrgebiet transportieren. Mehr erfahren

      News (27.09.2023): geplante H2-Anbindung in Lingen genehmigt!

      Und noch mehr News in dieser Woche: Die geplante H2-Anbindung von Schepsdorf bis Hanekenfähr in Lingen wurde vom Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) genehmigt. In der 2,3 km langen Leitung wird der Wasserstoff von RWE AG durchlaufen. Mehr…

      News (27.09.2023): Erster Wasserstoff ist produziert!

      Der Elektrolyseur mit einer Leistung von 250 kW hat in Lingen den ersten Wasserstoff hergestellt. Der Hochtemperatur-Festoxid-Elektrolyseur (SOEC) kann somit bis zu 170 kg Wasserstoff am Tag produzieren. Mehr…

      News (26.09.2023): Realisierungsverträge der Partner sind unterzeichnet!

      Die Partner bp, Evonik, Nowega, OGE und RWE haben die Realisierungsverträge unterzeichnet, um der Umsetzung des ersten integrierten IPCEI-Wasserstoffprojektes im Rahmen der Initiative GET H2 ein Stückchen näher zu kommen. Hier geht es zur Pressemitteilung.

      News (31.03.2023): RWE bestellt bei Linde zwei 100-Megawatt-Elektrolyse-Anlagen für GET H2 in Lingen!

      RWE has ordered two more 100 MW PEM electrolysers for the GETH2 project. In total, an electrolysis capacity of 300 MW is to be created in Lingen by 2026. An EU funding decision for the IPCEI project is still pending. More...

      Within the framework of the "GET H2″ project, hydrogen is to be made available nationwide by building up the necessary infrastructure. To this end, the green hydrogen is initially to be produced with renewable energy sources and made directly available via the existing gas infrastructure for industry, transport and heat. In addition, the hydrogen can also serve as a basis for the production of e-fuels. Unused hydrogen is to be stored in underground salt caverns and used as needed, e.g. for reverse power generation during hours of low wind and low sun.

      The implementation is to take place in several steps until 2030. The first step is the "GET H2 Nukleus" project. In this project, a network of around 130 kilometres from Lingen to Gelsenkirchen is to be built, which will connect the production of green hydrogen in the northwest of Lower Saxony with industrial consumers in Lower Saxony and North Rhine-Westphalia. From production via water electrolysis in the north to transport for industrial customers in Lower Saxony and North Rhine-Westphalia, the first publicly accessible hydrogen infrastructure is to be established.

      Partner

      ©bp

      The transmission system operator GASCADE Gastransport GmbH transports around 109 billion m³ of natural gas per year via its own 2,900 km long pipeline network. In the future, the network will also be used to transport hydrogen.

      Logo: © GASCADE Gastransport GmbH

      BASF is a chemical company with over 110,000 employees. The company is currently developing methane pyrolysis, a process for the climate-friendly production of hydrogen.

      Logo: © BASF SE

      BP Europa SE is an international energy group with around 10,500 employees. In the area of fuels, the group is researching climate-friendly alternatives that can replace fossil fuels.

      Logo: © BP Europa SE

      RWE Generation SE is part of RWE AG and responsible for power generation. In the field of hydrogen, the company is involved in everything from the generation of renewable energies to the production of hydrogen and its storage.

      Logo: © RWE AG

      Thyssengas GmbH is a long-distance gas network operator for natural gas with a 4,400 km long transport network and conducts research in various projects on the topic of hydrogen and hydrogen infrastructure.

      Logo: © Thyssengas GmbH

      Evonik is a specialty chemicals company with more than 33,000 employees. The company is currently working on an innovative membrane to make electrolysis more efficient and thus more economical.

      Logo: © Evonik Industries AG

      Nowega GmbH is a long-distance pipeline operator with around 1,500 km of high-pressure gas pipeline. In the future, hydrogen can be distributed in the pipeline network to potential customers in Lower Saxony.

      Logo: © Nowega GmbH

      H2 Green Power & Logistics GmbH is located in Münster and deals with the purchase, import and distribution of hydrogen.

      Logo: © H2 Green Power & Logistics GmbH

      ©Salzgitter AG - Logo

      Uniper is an international energy group with around 12,000 employees whose hydrogen activities are spread across the entire value chain.

      Logo: © Uniper SE

      The energy supplier ENERTRAG employs 540 people across Europe and has been producing green hydrogen from wind energy since 2011.

      Logo: © ENERTRAG

      The steel and technology group Salzgitter AG has over 24,000 employees and wants to produce climate-friendly steel in the future with the help of hydrogen.

      Logo: © Salzgitter AG

      Open Grid Europe GmbH (OGE) is a European transmission system operator with a pipeline network of approximately 12,000 km.

      Logo: © Open Grid Europe GmbH