Clean Hydrogen Coastline

Clean Hydrogen Coastline

PROJECTS

About 400 megawatts of electrolysis capacity will be built in the Clean Hydrogen Coastline project in the Northwest region by 2026. Image source: ©EWE

Clean Hydrogen Coastline

The German North Sea coast is of particular importance in the development of a nationwide hydrogen economy. Due to the high supply of renewable energies, hydrogen can not only be produced in the region, but also stored, integrated into the energy system via existing electricity and gas infrastructure, or used directly on site. The "Important Project of Common European Interest" (IPCEI) "Clean Hydrogen Coastline" is intended to contribute to the development and expansion of the hydrogen economy in the Northwest region.

News (15.02.2024): IPCEI-Projekte: Europäische Kommission genehmigt Förderungen

Wie die Europäische Kommission bekanntgab, wurde die dritte IPCEI-Runde unter dem Titel „Hy2Infra“ nun genehmigt. Hierdurch dürfen die Mitgliedsstaaten öffentliche Mittel in einer Höhe von bis zu 6,9 Milliarden Euro bereitstellen. In der aktuellen Runde sind 32 Unternehmen im Rahmen von 33 Projekten beteiligt – zu denen auch das Projekt Clean Hydrogen Coastline gehört. Mehr erfahren

News (16.01.2024): Wasserstoff-Kooperation zwischen EWE und ArcelorMittal Bremen

Wie EWE und der Stahlhersteller ArcelorMittal gestern bekanntgaben, haben die beiden Unternehmen die nächste Wasserstoff-Kooperation beschlossen. Demnach soll EWE grünen Wasserstoff nach Bremen liefern, um dort die Dekarbonisierung der Stahlindustrie zu ermöglichen.  Im Zentrum des Vorhabens steht eine 320-Megawatt Erzeugungsanlage, die in Emden installiert werden soll und ab voraussichtlich 2028 grünen Wasserstoff produziert.

Ausgangspunkt für dieses Vorhaben ist das Großprojekt „Clean Hydrogen Coastline“. In dem Projekt wird an der Nordseeküste eine Wasserstoffwirtschaft mit Erzeugungs-, Speicher- und Transportmöglichkeiten aufgebaut. Der Wasserstoff soll schließlich in der Industrie zum Einsatz kommen – neben ArcelorMittal Bremen z.B. auch in Salzgitter bei der Salzgitter AG. Mehr erfahren

News (24.08.2023): Kooperation von EWE AG und Georgsmarienhütte GmbH!

Grüner Stahl aus Georgsmarienhütte – EWE AG und Georgsmarienhütte GmbH geben Wasserstoff-Kooperation bekannt für eine komplett klimaneutrale Stahlherstellung ab 2039!

Ab 2039 soll der Stahl aus Georgsmarienhütte klimaneutral hergestellt werden. Dafür liefert der Kooperationspartner EWE den grünen Wasserstoff aus Erzeugungsanlagen im Nordwesten Deutschlands.

Niedersächsischer Ministerpräsident Stephan Weil dazu: „Ich freue mich sehr, dass EWE und Georgsmarienhütte sich darauf verständigt haben, den Aufbau der Wasserstoffindustrie deutlich zu beschleunigen. Für die neuen klimafreundlichen Prozesse werden große Mengen erneuerbarer Energie und grünen Wasserstoffs benötigt. Niedersachsen bietet gerade in diesen Bereichen einzigartige Standortvorteile: viel Windenergie auf Land und auf See, wichtige Seehäfen zum Import und zur Verteilung von grünem Wasserstoff und großvolumige unterirdische Formationen zur Speicherung von Wasserstoff. Gerade die Georgsmarienhütte geht einen großen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Die Stahlindustrie bildet die Grundlage vieler Wertschöpfungsketten und wird mit diesem Leuchtturmprojekt dauerhaft Arbeitsplätze sichern. Mit dieser wegweisenden industriellen Transformation werden EWE und die GMH Gruppe signifikant zum Erreichen der Niedersächsischen und damit auch deutschen und europäischen Klimaschutzziele beitragen.“

Mehr Informationen zur Kooperation.

News (04.05.2023): EWE und Salzgitter AG wollen beim Thema Wasserstoff kooperieren!

Am 04.05.2023 haben die Salzgitter AG und der Versorger EWE in Salzgitter eine Absichtserklärung unterzeichnet, die eine Kooperation der beiden Unternehmen beim Thema Wasserstoff vorsieht. So will EWE grünen Wasserstoff erzeugen und nach Salzgitter liefern, den die Salzgitter AG dann für die klimafreundliche Stahlerzeugung im Rahmen des Projekts SALCOS® einsetzt. Die Absichtserklärung wurde von den Vorstandsvorsitzenden Stefan Dohler (EWE) und GUnnar Groebler (Salzgitter AG) im Rahmen des Handesblatt Wasserstoff-Gipfels unterzeichnet.

Mit der Kooperation werden auch die beiden niedersächsischen Groß-Projekte Clean Hydrogen Coastline von EWE und SALCOS® von der Salzgitter AG stärker vernetzt, was auch der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil begrüßt: „EWE und die Salzgitter AG wollen eng kooperieren in Sachen grüner Wasserstoff – das ist eine sehr gute Neuigkeit für das Energieland Niedersachsen. Diese Kooperation ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Dekarbonisierung der Stahlproduktion. Ich freue mich, dass die EWE mit der Erzeugung und dem Transport von grünem Wasserstoff das Leuchtturmprojekt SALCOS® der Salzgitter AG entscheidend voranbringt.“

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Im IPCEI „Clean Hydrogen Coastline“ wollen die Industriepartner ArcelorMittal, EWE, Gasunie, swb und Tennet in der Region Nordwest 400 Megawatt Elektrolysekapazität bis zum Jahr 2026 aufbauen. Hierzu gibt es verschiedene Projekte, die bei der Umsetzung helfen sollen.

  • Im Teilprojekt 1 „Elektrolyse Ostfriesland“ will EWE in Emden eine 320-Megawatt-Elektrolyseanlage errichten und damit Wasserstoff im industriellen Maßstab produzieren. Laut EWE könnte in Emden bereits im Jahr 2028 Wasserstoff aus erneuerbaren Energien erzeugt werden.
  • Im Teilprojekt 2 „Elektrolyse Bremen“ will EWE ebenfalls einen Elektrolyseur bauen, allerdings in der Hansestadt Bremen. Der grüne Wasserstoff aus dem 50-Megawatt-Elektrolyseur soll – wie der Wasserstoff aus Emden – u. a. für die klimaneutrale Stahlproduktion genutzt werden. Geplant ist beispielsweise die Lieferung von Wasserstoff zum Bremer Standort von ArcelorMittal, zu der Salzgitter AG oder zu der Georgsmarienhütte.
  • Im dritten Teilprojekt „Speicher Huntorf“ plant EWE die Anbindung der Wasserstoffinfrastruktur an seinen Kavernenspeicher in Huntorf. So ist vorgesehen, einen unterirdischen Erdgasspeicher und obertägige Anlagen für die Wasserstoffspeicherung umzurüsten. Wichtige Erkenntnisse soll das Forschungsvorhaben HyCAVmobil von EWE bringen, in dem das Unternehmen in Rüdersdorf bei Berlin Wasserstoff in deutlich kleinerem Maßstab in Kavernenspeicher einspeichert.
  • Im Rahmen des Teilprojekts 4 „H2-Pipeline-Infrastruktur Nordwest“ soll die Wasserstoff-Infrastruktur im Nordwesten optimiert werden. Durch den Bau und die Umstellung von mehreren Pipeline-Abschnitten wird der Anschluss wichtiger Wasserstoff-Abnehmer und -Speicher an das zukünftige europäische Wasserstofftransportnetz hergestellt.

Clean Hydrogen Coastline's many links, for example with the Dutch partners, but also with projects in Hamburg and North Rhine-Westphalia, offer extensive potential for a European IPCEI. This will enable the partners to take a decisive step towards becoming an important building block of a future European hydrogen economy. The main goal of the project is to Integration of hydrogen into existing energy infrastructures.

Partner

©ArcelorMittal
©EWE
©Tennet

ArcelorMittal is an international steel producer with a production volume of seven million tonnes of crude steel (2019), employing around 9,000 people across Germany.

Logo: © ArcelorMittal

 

With around 9,100 employees, EWE AG is one of the largest utilities in Germany that focuses on the corresponding infrastructure in the hydrogen sector.

Logo: © EWE AG

TenneT TSO GmbH is a transmission system operator with a grid length of 24,000 kilometres and approximately 5,700 employees.

Logo: © TenneT TSO GmbH

©Gasunie Germany
©SWB

Gasunie Deutschland GmbH & Co. KG is the transmission system operator responsible for an approximately 4,300 kilometre long transmission system.

Logo: © Gasunie Germany

swb AG is a regional utility company for Bremen and Bremerhaven with around 2,255 employees.

Logo: © swb AG

GrInHy2.0

GrInHy2.0

PROJECTS

Electrolysis and GrinHy 2 construction site

The operating site for the electrolyser of the "GrInHy2.0″ project during the construction phase. © Salzgitter AG

GrInHy2.0 - Green Industrial Hydrogen

As part of the "GrInHy2.0" project, Salzgitter AG and its partners are building and operating the world's largest high-temperature electrolyser. By the end of 2022, the electrolyser is expected to produce around 100 tonnes of hydrogen. Together with other sub-projects, the project is expected to make a significant contribution to reducing emissions in steel production.

News (15.12.2023): Forschungskooperation zwischen der Salzgitter AG und der Sunfire GmbH geht in die dritte Runde

Im Rahmen der Forschungskooperation „Green Industrial Hydrogen“ (GrInHy) wird in Salzgitter der industrielle Einsatz der Hochtemperatur-Elektrolyse in der Stahlproduktion genauer untersucht. Hierbei wurde im Projekt GrInHy2.0 bereits ein SOEC-Elektrolyseur aufgebaut, der laut Salzgitter AG einen Rekordwirkungsgrad von 84% erreicht hat.

Nach mehr als 19.00 Betriebsstunden und 190 Tonnen erzeugtem Wasserstoff werden nun im Rahmen des Nachfolgeprojekt „GrInHy3.0“ zwei neue Testmodule mit einer Elektrolyseleistung von 540 kW in die vorhandene Infrastruktur integriert. Diese seien noch robuster und effizienter, wodurch die Anlage künftig etwa 16,5 Kilogramm Wasserstoff pro Stunde produzieren soll. Der produzierte Wasserstoff werde u.a. für die Direktreduktion von Eisenerz in der Versuchsanlage µDral der Salzgitter AG eingesetzt. Die Inbetriebnahme der neuen Module ist für das Jahr 2024 vorgesehen.

Das bis 2027 laufende Vorhaben wird gemeinsam mit der TU Bergakademie Freiberg umgesetzt und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert. Mehr hierzu

In the GrInHy2.0 project, a high-temperature electrolyser (HTE) with a nominal output of 720 kWel and a throughput of 200 m³ of hydrogen per hour is being built. By the end of 2022, the electrolyser is expected to run for at least 13,000 hours and produce a total of about 100 tonnes of hydrogen. The plant also uses already available industrial waste heat from Salzgitter AG.

The green hydrogen produced is to be used in direct reduction on the one hand and also for the annealing processes, for which grey hydrogen is currently still used. The three interlocking sub-projects of Salzgitter AG are called SALCOS, WindH2 and GrInHy2.0.

 

Partner

©Salzgitter AG - Logo
Sunfire Logo
Paul Wurth Logo
Tenova Logo
CEA Logo

Salzgitter AG is a steel and technology group with over 24,000 employees. With the help of hydrogen, climate-neutral steel is to be produced in the future.

Logo: © Salzgitter AG

Sunfire GmbH is an electrolysis company and provides technologies for the production of hydrogen, synthesis gas and e-fuels.

Logo: © Sunfire GmbH

The Paul Wurth Group is a machine and plant manufacturer for the iron and steel industry and employs over 1,500 people in 20 countries.

Logo: © Paul Wurth Group

Tenova S.p.A. manufactures equipment for the mining and steel industry and employs more than 2,300 people.

Logo: © Tenova S.p.A.

The French. Commission for Alternative Energies and Atomic Energy(CEA) maintains nine research centres in France with over 20,000 employees.

Logo: © CEA

SALCOS

SALCOS

PROJECTS

Hot strip mill Salzgitter AG SZAG SZFG Slab red

Salzgitter AG's SALCOS project aims to show how climate-friendly steel production can become a reality.

© Salzgitter AG

SALCOS®  – Salzgitter Low CO2 Steelmaking

Bei der Stahlproduktion entstehen aktuell noch große Mengen CO2. Da die Einsparpotenziale jedoch immens sind, steht die Frage im Raum, wie eine klimafreundliche Stahlproduktion Realität werden kann. Das Projekt SALCOS ® der Salzgitter AG will genau das aufzeigen. Die CO2-Emissionen sollen dabei durch den Einsatz von Wasserstoff drastisch gesenkt werden.

News (15.12.2023): Forschungskooperation GrInHy zwischen der Salzgitter AG und der Sunfire GmbH geht in die dritte Runde

Im Rahmen der Forschungskooperation „Green Industrial Hydrogen“ (GrInHy) wird in Salzgitter der industrielle Einsatz der Hochtemperatur-Elektrolyse in der Stahlproduktion genauer untersucht. Hierbei wurde im Projekt GrInHy2.0 bereits ein SOEC-Elektrolyseur aufgebaut, der laut Salzgitter AG einen Rekordwirkungsgrad von 84% erreicht hat.

Nach mehr als 19.00 Betriebsstunden und 190 Tonnen erzeugtem Wasserstoff werden nun im Rahmen des Nachfolgeprojekt „GrInHy3.0“ zwei neue Testmodule mit einer Elektrolyseleistung von 540 kW in die vorhandene Infrastruktur integriert. Diese seien noch robuster und effizienter, wodurch die Anlage künftig etwa 16,5 Kilogramm Wasserstoff pro Stunde produzieren soll. Der produzierte Wasserstoff werde u.a. für die Direktreduktion von Eisenerz in der Versuchsanlage µDral der Salzgitter AG eingesetzt. Die Inbetriebnahme der neuen Module ist für das Jahr 2024 vorgesehen.

Das bis 2027 laufende Vorhaben wird gemeinsam mit der TU Bergakademie Freiberg umgesetzt und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert. Mehr hierzu

News (20.09.2023): Salzgitter AG gibt 100 Megawatt-Elektrolyseur zur Produktion von grünem Wasserstoff bei der ANDRITZ-Gruppe in Auftrag

Wie die Salzgitter AG heute bekanntgab, hat der Stahlhersteller im Rahmen des SALCOS-Programms einen 100-Megawatt-Elektrolyseur bei der ANDRITZ-GRUPPE bestellt. Der Elektrolyseur soll zentraler Bestandteil von SALCOS werden und die grüne Stahlproduktion mittels grünen Wasserstoffs ermöglichen. Die 100 MW-Anlage soll dafür auf dem Gelände der Salzgitter Flachstahl GmbH errichtet werden und ab 2026 rund 9.000 Tonnen grünen Wasserstoff pro Jahr erzeugen. Mehr erfahren

News (24.05.2023): Salzgitter bestellt Direktreduktionsanlage für die klimafreundliche Stahlproduktion bei Konsortium aus Tenova, Danieli und DSD Steel Group

Wie die Salzgitter AG heute bekanntgab, hat der Stahlkonzern einen Auftrag für die Errichtung einer Direktreduktionsanlage auf dem Gelände der Salzgitter Flachstahl GmbH vergeben. Auftragnehmer ist dabei ein Konsortium aus Tenova, Danieli und DSD Steel Group. Die beauftragte Direktreduktionsanlage beruht auf der sogenannten „Energiron ZR® Direct Reduction“-Technologie, die eine flexible Mischung von Wasserstoff und Erdgas ermöglicht. Die Anlage soll laut Salzgitter AG ab dem Jahr 2026 im Rahmen des SALCOS®-Projekts den Einsatz von Wasserstoff anstelle von Kohle in der Stahlproduktion ermöglichen. Die Anlage könne dabei bereits die Hälfte der bis 2033 geplanten Gesamtkapazität an Direktreduktionsanlagen stellen. Mehr erfahren

News (04.05.2023): EWE und Salzgitter AG wollen beim Thema Wasserstoff kooperieren!

Am 04.05.2023 haben die Salzgitter AG und der Versorger EWE in Salzgitter eine Absichtserklärung unterzeichnet, die eine Kooperation der beiden Unternehmen beim Thema Wasserstoff vorsieht. So will EWE grünen Wasserstoff erzeugen und nach Salzgitter liefern, den die Salzgitter AG dann für die klimafreundliche Stahlerzeugung im Rahmen des Projekts SALCOS® einsetzt. Die Absichtserklärung wurde von den Vorstandsvorsitzenden Stefan Dohler (EWE) und Gunnar Groebler (Salzgitter AG) im Rahmen des Handelsblatt Wasserstoff-Gipfels unterzeichnet.

Mit der Kooperation werden auch die beiden niedersächsischen Groß-Projekte Clean Hydrogen Coastline von EWE und SALCOS® von der Salzgitter AG stärker vernetzt, was auch der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil begrüßt: „EWE und die Salzgitter AG wollen eng kooperieren in Sachen grüner Wasserstoff – das ist eine sehr gute Neuigkeit für das Energieland Niedersachsen. Diese Kooperation ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Dekarbonisierung der Stahlproduktion. Ich freue mich, dass die EWE mit der Erzeugung und dem Transport von grünem Wasserstoff das Leuchtturmprojekt SALCOS® der Salzgitter AG entscheidend voranbringt.“

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News (04/18/2023): Habeck and Weil hand over funding decision of almost one billion euros for SALCOS project to Salzgitter AG

As part of HANNOVER MESSE, Robert Habeck and Stephan Weil today handed over a funding notification worth almost one billion euros to Salzgitter AG. Funding is being provided for Salzgitter AG's SALCOS project, in which a hydrogen-capable direct reduction plant is to be used to enable climate-friendly steel production. Around 700 million euros in funding is being provided by the German government, while the state of Lower Saxony is supporting the project with 300 million euros. More on this

News (08.03.2023): Network operators cooperate on the future supply of natural gas and hydrogen to the Salzgitter industrial site

Salzgitter has not yet been connected to the emerging hydrogen network. The infrastructure concept that has now been agreed includes a new direct connection of Salzgitter to Gasunie's gas pipeline network and the efficient use of Avacon's existing gas infrastructure. More... 

News (07/13/2022): Salzgitter AG decides to invest in the development of climate-friendly steel production!

The Supervisory Board of Salzgitter AG has approved the investments for the development of green steel production in Salzgitter. Initially, 723 million euros are to be invested for this purpose in order to gradually convert steel production in such a way that significantly fewer emissions are generated. More...

News (09/15/2022): Minister President Weil and BMWK State Secretary Wenzel sign agreements on the provision of subsidies

In September, Lower Saxony's Minister President Stephan Weil and BMWK State Secretary Stefan Wenzel signed an administrative agreement on SALCOS project funding. More...

Currently, Salzgitter AG still produces pig iron from coal and iron ore in blast furnaces - a process that releases a great deal ofCO2. In order to make steel productionless CO2-intensive and more climate-friendly in the future, the blast furnaces used up to now are to be replaced by direct reduction plants in the SALCOS (SALZGITTER LOWCO2 STEELMAKING) project. Direct reduction produces sponge iron from iron ore and hydrogen. This process does not produceCO2, but only water, which can be used for further process steps.CO2 emissions are to be reduced by more than 95% through this conversion. The first plant could go into operation in 2026.

The direct reduction process is to use green hydrogen, which Salzgitter AG intends to produce in part itself. Two further hydrogen projects have been developed for this purpose: In the Wind H2 project, wind energy is to be used for hydrogen production, and in the project GrInHy2.0 industrial waste heat (by means of a high-temperature electrolyzer) is to be used for electrolysis. The µDRAL project will use the world's first direct reduction plant in an integrated smelter that can be operated flexibly with hydrogen and natural gas.

 

Partner

©Salzgitter AG - Logo

Salzgitter AG is a steel and technology group with over 24,000 employees. Hydrogen plays a crucial role for the company in the production of climate-neutral steel.

Logo: © Salzgitter AG

 

Hydrogen storage in Krummhörn

Hydrogen storage in Krummhörn

PROJECTS

©UniperSource: Andreas Burmann

On behalf of Uniper Energy Storage, Frank Holschumacher (Prokurist/Vice President Operational Performance Storages) (center) and Johann Westerbuhr (Head of Asset Group North) (right) accepted the funding notification from Lower Saxony's Environment Minister Olaf Lies (left). ©Uniper / Andreas Burmann

HYDROGEN STORAGE IN KRUMMHÖRN

The storage of hydrogen is enormously important for a constant energy supply with renewable energies. To this end, Uniper is investigating the construction and operation of a new salt cavern for the underground storage of hydrogen in Krummhörn. On Friday, July 22, 2022, Lower Saxony's Environment Minister Olaf Lies handed over a funding decision in the amount of €2.375 million for Uniper's planned hydrogen pilot project at the Krummhörn natural gas storage facility site.

News (13.12.2023): Bilfinger unterstützt Uniper bei Wasserstoffspeicher-Projekt in Krummhörn

Bilfinger unterstützt Uniper in Zukunft bei der obertägigen Anlagentechnik der Wasserstoffkaverne in Krummhörn mit Engineering-, Beschaffungs- und Baumanagementleistungen (EPCm). Hierbei soll auch die sogenannte „H2DRY“-Technologie zum Einsatz kommen, bei der dem Wasserstoff nach der Ausspeicherung durch Absorption Feuchtigkeit entzogen wird. Hierdurch kann die wirtschaftliche und effiziente Wasserstoffbehandlung im Großmaßstab gewährleistet werden, welche für die Speicherung und anschließende Netzeinspeisung von Wasserstoff essenziell ist. Mehr erfahren

Unlike electricity, hydrogen can be stored over the long term and later used as a gas or converted back into electricity. This will allow us to balance supply and demand fluctuations in the future. But the existing storage facilities are designed for natural gas or oil and have to be converted for the use of hydrogen.

In this project, Uniper is focusing on developing new storage facilities and investigating how they can be built and operated. The storage facility in Krummhörn will be one of the first of its kind and is scheduled to go into operation by 2024. Uniper will invest around €10 million in the green future project with a storage volume of up to 250,000 cubic meters of hydrogen.

Olaf Lies, Lower Saxony Minister for the Environment and Energy

"The climate crisis and the war against Ukraine are forcing us to push ahead with the energy transition at top speed. It has long been clear that the energy transition cannot succeed with electrons alone. Hydrogen will be a central building block for the success of the energy transition. We need it to become independent of fossil fuels and to decarbonize our energy sector and industry. The advantage of hydrogen is that it can be stored. In order for it to develop this advantage, we need storage facilities, including caverns. I'm pleased that Uniper wants to use cavern storage for hydrogen here in Lower Saxony. We're happy to support this move. It's in all our interests that we go down it quickly."

 

Doug Waters, Managing Director of Uniper Energy Storage

"We are delighted about the funding commitment from the state of Lower Saxony. With the pilot project, we are gathering the empirical data that we urgently need in a world without fossil fuels: namely, how we can realize the storage capability of green electricity in a CO2-free future."

Conversion and trial operation

Uniper Energy Storage will test the construction and operation of a new salt cavern specially built for the storage of hydrogen on a large scale - at the natural gas storage facility in Krummhörn in northern Germany, which has not been used commercially since 2017. For this purpose, a new pilot cavern will be sol-technically constructed using an existing well. During the trial operation, equipment and materials will be tested for hydrogen compatibility, and experience will be gained in the storage of exclusively green hydrogen in a salt cavern and its delivery and further use.

Geographical advantages

Complementing the nearby Uniper site in Wilhelmshaven with the "Green Wilhelmshaven" project, Krummhörn offers ideal conditions as an energy location due to its geographic location near the windy North Sea and the energy technology connection to the gas and electricity grid that has existed for decades, thus strengthening the importance of the region and Lower Saxony as an energy hub in Central Europe.

The hydrogen pilot project "KRUH2" of Open Grid Europe GmbH (OGE), which is also funded by the state of Lower Saxony, is ideally located in the immediate vicinity on the company premises. Here, the focus is on how green hydrogen can be produced on site using an electrolyzer and stored in small quantities to meet a plant's own needs for heat, mobility and electricity.

©UniperSource: Uniper

In Krummhörn, Uniper is investigating the construction and operation of an underground hydrogen storage facility. ©Uniper

About Uniper

Uniper is an international energy company with around 11,500 employees in more than 40 countries. The company plans to become CO2-neutral in European power generation by 2035. With around 33 gigawatts of installed capacity, Uniper is one of the world's largest power producers.

About Uniper Energy Storage

Within the Uniper Group, all competencies for underground gas storage throughout Europe are bundled in Uniper Energy Storage. Uniper Energy Storage operates natural gas storage facilities in Germany, Austria, and the UK with a working gas capacity of more than 7.5 billion cubic meters, thus making a decisive contribution to security of supply.

E-Gas-Anlage im industriellen Maßstab

E-Gas-Anlage im industriellen Maßstab

PROJECTS

   

©UniperQuelle: kiwi AG

Die weltweit erste Anlage, in der im industriellen Maßstab synthetisches Erdgas hergestellt wurde, hat ihren Sitz in Werlte, Niedersachsen, und wird heute für die Produktion von synthetischem LNG genutzt. 

e-Gase aus Werlte

Im Jahr 2013 eröffnete die AUDI AG im niedersächsischen Werlte eine neue E-Gas-Anlage. Die Anlage war die weltweit erste Anlage, die im industriellen Maßstab aus CO2 und erneuerbarem Strom einspeisefähiges, synthetisches Erdgas generierte. Im Jahr 2021 wurde die Anlage von der kiwi AG übernommen. Seither liegt der Fokus der Produktion zusätzlich auf synthetischem LNG – und grünem Wasserstoff.

News (11.12.2023): Hy2gen Deutschland übernimmt E-Gas-Anlage der kiwi AG in Werlte!

Im Dezember 2023 hat Hy2gen – ein weltweit tätiger Entwickler, Finanzierer, Errichter und Betreiber von Anlagen zur Herstellung von erneuerbarem Wasserstoff – die erfolgreiche Übernahme der kiwi AG im niedersächsischen Werlte bekanntgegeben. Mehr erfahren

Die Gegebenheiten vor Ort nutzen – das war das Motto der AUDI AG, die im Jahr 2013 in Werlte im Emsland eine Anlage errichtete, die synthetisches Erdgas im industriellen Maßstab produzieren sollte. Zur Herstellung des synthetischen Gases wurde nämlich auf Quellen gesetzt, die in unmittelbarer Nähe zur Verfügung standen. So wurde erneuerbarer Windstrom von der Küste und CO2, das in einer benachbarten Biogasanlage aus der Verwertung von Reststoffen entstand, für die Herstellung von synthetischem Erdgas genutzt.

Aufgrund der energiepolitischen und marktstrukturellen Entwicklungen im Mobilitätssektor veränderte sich der Fokus des Anlagenbetreibers AUDI AG jedoch zunehmend, sodass auch die Produktion von Wasserstoff in einem Elektrolyseur sukzessive wichtiger wurde. In den Jahren 2018 und 2019 kam darüber hinaus eine neue Verdichtungsanlage hinzu, die den Transport von Wasserstoff in LKW ermöglichen sollte.

In dieser Phase wurde zudem entschieden, zukünftig auch flüssiges Methan (LNG) zu erzeugen. Hierzu wird grüner Wasserstoff aus dem eigenen Elektrolyseur und Kohlendioxid aus der benachbarten Biogasanlage zur Methanisierung verwendet. Dieses Methan kann anschließend verflüssigt und als LNG genutzt werden.

Im Jahr 2021 übernahm schließlich die kiwi AG die Anlage von der AUDI AG und setzte den stärkeren Fokus auf die Produktion und Nutzung von grünem Wasserstoff bis heute fort. Die Elektrolyseleistung von 6 MW wird einerseits für die Methanisierung eingesetzt werden – andererseits wird Wasserstoff auch als Energieträger transportfähig gemacht.

Project participants

Kiwi besitzt und betreibt die weltweit größte PtG-Anlage im industriellen Maßstab in Werlte, Deutschland. Die Anlage ist seit 2013 in Betrieb und produziert nicht nur grünen Wasserstoff für Mobilität und industrielle Nutzung, sondern auch erneuerbares Erdgas (RNG) und verflüssigtes erneuerbares Erdgas (R-LNG) in Kombination mit CO2-Abscheidung und -Nutzung (CCU) zur schnellen Dekarbonisierung Sektoren und Anwendungen, die an die bestehende Erdgas- und LNG-Infrastruktur angeschlossen sind.