H2Watt

H2Watt

PROJEKTE

H2WATT – EINE GRENZÜBERGREIFENDE WASSERSTOFFWIRTSCHAFT AUF DEN FRIESISCHEN INSELN

Die friesischen Inseln sind durch ihre natürlichen Bedingungen ideal für die Erzeugung von erneuerbarem Strom geeignet – und auch die Produktion und Nutzung von grünem Wasserstoff vor Ort wird zunehmend zu einem wichtigen Baustein bei der Umsetzung der Energiewende. Im Rahmen des Projekts H2Watt soll grenzübergreifend eine Wasserstoffwirtschaft aufgebaut werden, die sich durch fortschrittliche technologische Entwicklungen und den Wissenstransfer ausweist.

Aktuell: Präsentation der Projektergebnisse am 15. Dezember 2022

Die Mariko GmbH lädt Sie ein, am 15. Dezember das Projekt Reveu passieren zu lassen und die Projektergebnisse nachzuvollziehen. Die Veranstaltung wird in deutscher und niederländischer Sprache und über das System Microsoft Teams durchgeführt. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

Zur Veranstaltung und Anmeldung

Die Umsetzung des Projekts H2Watt erfolgt schwerpunktmäßig auf den Inseln Borkum und Ameland. Durch die natürlichen Gegebenheiten bestehen im Wattenmeer optimale Bedingungen für die Produktion von grünem Wasserstoff, z.B. mit Hilfe von Windkraft- und Solaranlagen sowie mittels der Energie von Wellen- und Gezeitenkraftwerken. Aufgrund der exponierten Lage kann auf den Inseln zudem eine autarke Betrachtung des Versorgungssystems erfolgen.

Im Rahmen des Projekts sollen Möglichkeiten zur Erzeugung, Speicherung, dem Transport und der Nutzung von erneuerbaren Energien und Wasserstoff analysiert und getestet werden. Letztlich sollen hierdurch marktorientierte Technologien für Wasserstoff-Anwendungen entwickelt und eingeführt werden.  Das Projekt ist im Juli 2019 gestartet und läuft noch bis Juni 2022.

Mehr zu dem Projekt H2Watt

Partner

Die Mariko GmbH sorgt insbesondere in der Region Ems-Achs durch Projektmanagement und Beratungstätigkeiten für die Ver­net­zung der mari­ti­men Wirt­schaft und der Wis­sen­schaft.

FME ist ein niederländischer Unternehmerverband für die Technologie-Industrie und hat rund 2.200 Mitglieder, die etwa 220.000 Mitarbeitende beschäftigen.

Die abh Ingenieur-Technik GmbH Emden ist auf Ingenieur- und Serviceleistungen in den Bereichen Shipdesign, Offshore Wind, Offshore Oil & Gas, sowie Energietechnik spezialisiert.

Die niederländische Gemeinde Ameland liegt auf der gleichnamigen Nordsee-Insel Ameland und hat rund 3.600 Einwohnerinnen und Einwohner.

Die Borkumer Kleinbahn und Dampfschiffahrt GmbH bietet verschiedene Mobililtätsleistungen in den Bereichen Bus, Bahn und Schiff auf Borkum an. 

Die Nordseeheilbad Borkum GmbH bündelt alle kommunalen wirtschaftlichen Aktivitäten der Stadt Borkum und ist auch für die Versorgung der Insel mit Strom, Wasser und Wärme zuständig.

Die AG Reederei Norden-Frisia betreibt Personen- und Güter-Verkehr zu den niedersächsischen Inseln Norderney und Juist. 

Hochschule Emden/Leer

Die Hochschule Emden/Leer hat ihren Sitz in Emden. Rund 4.500 Studierende sind an der Fachhochschule eingeschrieben.

Hochschule Emden/Leer

Das niederländische Unternehmen HYGRO bietet Lösungen für die Produktion, die Verteilung und den Transport von grünem Wasserstoff. 

Hochschule Emden/Leer

Resato International BV ist ein niederländischer Hersteller von Hochdrucklösungen, die unter anderem in Wasserstofftankstellen zum Einsatz kommen. 

Hochschule Emden/Leer

Die Royal Wagenborg BV ist ein niederländisches Schifffahrts- und Transport-Unternehmen mit rund 2600 Mitarbeitenden

H2BrakeCO2 (abgeschlossen)

H2BrakeCO2 (abgeschlossen)

PROJEKTE

   

H2BrakeCO2

Wasserstoffgesamtkonzept für Häfen

Beim Projekt H2BrakeCO2 wurde ein Gesamtkonzept für den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft in der Stadt Brake und der umliegenden Metropolregion Nordwest erstellt. Der Fokus liegt hierbei auf Hafen- und Logistikprozessen. Das Konzept soll als Blaupause für die Energiewende in anderen Hafenstädten fungieren.

Das Gesamtkonzept des vom BMVI als HyExpert geförderten Projekts betrachtet die Herstellung des Wasserstoffs mittels Erneuerbarer Energien über die gesamte Wertschöpfungskette bis zur Anwendung. Insbesondere die Schifffahrt als auch Transportträger auf der Straße wurden hierbei berücksichtigt. Somit kann die Stadt Brake durch H2BrakeCO2 als Blaupause für eine Bremse der kohlenstoffbasierten Transportwirtschaft fungieren und trägt im Sinne einer „Smarten Logistik“ zu der nachhaltigen Gestaltung von Hafen- und Logistikprozessen bei. Das Projekt lief vom Juli 2020 bis September 2021.

Im Anschluss an das erfolgreiche HyExpert Projekt H2BrakeCO2 soll in der Stadt Brake ein Wasserstofftestfeld mit dem der Fokus auf Straßengüterverkehr und Intralogistik im Hafenbereich entstehen. Neben der Erprobung von Wasserstoff-LKW sollen weitere konkrete Schritte mit der Erstellung von Machbarkeitsstudien zur Umrüstung von Umschlagsgeräten folgen, für die heute keine Serienfahrzeuge am Markt verfügbar sind.

Michael Kurz

Bürgermeister der Stadt Brake (Unterweser)

Partner

©H2BrakeCO2

Das Projekt H2BrakeCO2 erstellte zwischen 2020 und 2021 ein Gesamtkonzept zur Integration einer Wasserstoffinfrastruktur in der Stadt Brake und der umliegenden Metropolregion Nordwest.

Partner:

Wirtschaftsförderung Wesermarsch GmbH, Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG,, Stadt Elsfleth, L.I.T. Speditions GmbH, J. Müller AG, DMK Deutsches Milchkontor, Landkreis Wesermarsch, Gemeinde Ovelgönne, Stadt Nordenham, Oldenburgisch Ostfriesischer Wasserverband (OOWV), Raiffeisenbank Wesermarsch-Süd, Abeking & Rassmussen Werft, Sperling GmbH, barghorn GmbH, SALTANDPEPPER technology consulting, Brandes innovation, IST mobility Nord, Nautischer Verein Niedersachsen, Verein der Wirtschaftsingenieure im Transportwesen (VdWT), E-Mobis Projektkonsortium, Hochschule Bremerhaven (BWvB).

Assoziierte Partner:

Automotive Nordwest e.V., H2BX e.V., COSMO Costumer-Oriented Sustainable Mobility Organisation UG, THHIMA GmbH & Co. KG, Ad.vis Experts GmbH, ANLEG GmbH.

Unterstützt durch:

Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, Metropolregion Nordwest e. V., MdB Mittag, MdL Logemann.