Lingen Green Hydrogen

Lingen Green Hydrogen

PROJEKTE

Lingen Green HydrogenQuelle: BP Europa SE

Das Projekt Lingen Green Hydrogen soll zu nachhaltigeren Kraftstoffen der BP-Raffinerie führen. 

Lingen Green Hydrogen

Im Projekt „Lingen Green Hydrogen“ will das Unternehmen bp grünen Wasserstoff im industriellen Maßstab produzieren. Hierfür soll eine Elektrolyse-Anlage mit einer Leistung von zunächst 100 MW in Lingen aufgebaut werden, um den momentan genutzten grauen Wasserstoff in der Kraftstoffherstellung der bp-Raffinerie zu ersetzen. 

 

News (23.07.2026): 100-Tonnen-Großkomponenten erreichen Lingen

Vorgefertigt in Spanien und anschließend per Schiff nach Lingen transportiert: Riesige Rohrbrückenmodule haben das Baufeld erreicht und werden dort verschiedene Bereiche und Anlagenteile des 100MW-Elektrolyseurs miteinander verbinden. Mit einer beachtlichen Länge von jeweils rund 30 Metern und einem Gewicht je 100 Tonnen markiert ihre Anlieferung einen wichtigen logistischen Meilenstein. In den kommenden Monaten folgen weitere Großkomponenten. Mehr Informationen.

News (14.02.2025): Accelera wird die Elektrolyseanlage liefern!

Ein 100 MW Protonenaustauschmembran-Elektrolyseursystem (PEM) wird das Energietechnik-Unternehmen Accelera liefern. Die vollständige Inbetriebnahme wird für das Jahr 2027 angepeilt. Mehr Infos

News (18.12.2024): bp verkündigt Investitionsentscheidung!

Patrick Wendeler, Vorstandsvorsitzender der BP Europa SE, erklärte: „Die Entscheidung ist eine sehr gute Nachricht für bp und für den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft in Deutschland. Die Unterstützung des Bundes und des Landes Niedersachsen im Rahmen der IPCEI-Förderung hat maßgeblich zur Weiterführung dieses Projekts beigetragen. Lingen Green Hydrogen ist ein Beispiel für den disziplinierten und strategischen Ansatz von bp bei Investitionen in Wasserstoffprojekte.“ Mehr erfahren.

News (15.02.2024): IPCEI-Projekte: Europäische Kommission genehmigt Förderungen

Patrick Wendeler, Vorstandsvorsitzender der BP Europa SE, erklärte: „Die Entscheidung ist eine sehr gute Nachricht für bp und für den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft in Deutschland. Die Unterstützung des Bundes und des Landes Niedersachsen im Rahmen der IPCEI-Förderung hat maßgeblich zur Weiterführung dieses Projekts beigetragen. Lingen Green Hydrogen ist ein Beispiel für den disziplinierten und strategischen Ansatz von bp bei Investitionen in Wasserstoffprojekte.“ Mehr erfahren.

News (26.08.2023): bp plant integriertes Energiezentrum!

Bei der Feier des 70-jährigen Jubiläums der Raffinerie verkündete bp, dass an dem Standort Lingen zukünftig eine Vielzahl von emissionsärmeren Energielösungen angeboten werden soll, wobei der Schwerpunkt auf der Produktion von Biokraftstoffen und grünem Wasserstoff liegen soll. Bis 2030 soll die konventionelle Raffinerie zu einem integrierten Energiezentrum entwickelt werden. Mehr dazu hier.

Die 100-Megawatt-Anlage in Lingen könnte zunächst etwa eine Tonne grünen Wasserstoff pro Stunde erzeugen – und für die Herstellung von Kraftstoffen in der Raffinerie genutzt werden. Hierdurch sollen rund 20 Prozent des momentan eingesetzten grauen Wasserstoffs (erzeugt aus fossilem Erdgas) durch grünen Wasserstoff ersetzt werden. Der hierfür nötige erneuerbare Strom soll von der deutschen Nordseeküste aus Offshore-Windparks kommen. Die Inbetriebnahme der Anlage könnte laut bp 2026 erfolgen.

Erweiterung der Anlage auf mehr als 500 Megawatt möglich

In einem zweiten Umsetzungsschritt könnte die Elektrolyse-Anlage auf eine Leistung von 150 MW erweitert werden. Mittelfristig soll so ein erheblicher Teil des derzeit aus fossilem Erdgas erzeugte Wasserstoff in der Raffinerie Lingen durch grünen Wasserstoff ersetzt werden – und zu einer deutlichen Senkung der CO2-Emissionen führen.

Perspektivisch könnte die Elektrolyse-Kapazität im Projekt „Lingen Green Hydrogen“ laut Projektpartnern sogar auf mehr als 500 Megawatt ausgebaut werden. Hierdurch könnten nicht nur andere Abnehmer die Möglichkeit erhalten, den grünen Wasserstoff zur Dekarbonisierung ihrer Produktionsprozesse einzusetzen. Es könnte auch die Produktion synthetischer Kraftstoffe hinzukommen, die im Flug-, Schiffs- oder Schwerlastverkehr zur Dekarbonisierung eingesetzt werden können.

Die bp-Raffinerie in Lingen soll im Rahmen des Projekts „GET H2“ auch an das Leitungsnetz angeschlossen werden, dass Niedersachsen mit Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden verbindet.

Mehr Information finden Sie bei Lingen Green Hydrogen.

Quelle: BP Europa SE

Partner

©bp

Die BP Europa SE ist ein internationaler Energiekonzern mit rund 10.500 Mitarbeitern. Im Bereich Kraftstoffe forscht der Konzern an klimafreundlichen Alternativen, die die fossilen Kraftstoffe ersetzen können.

Logo: © BP Europa SE

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    GrInHy2.0

    GrInHy2.0

    PROJEKTE

    Elektrolyse-und-GrinHy-2-Baustelle

    Die Betriebsstätte für den Elektrolyseur des Projekts „GrInHy2.0″ während der Bauphase. © Salzgitter AG

    GrInHy2.0 – Green Industrial Hydrogen

    Im Zuge des Projekts „GrInHy2.0“ baut und betreibt die Salzgitter AG zusammen mit ihren Partnern den weltweit größten Hochtemperatur-Elektrolyseur. Bis Ende 2022 soll der Elektrolyseur etwa 100 Tonnen Wasserstoff herstellen. Das Projekt soll zusammen mit anderen Teilprojekten deutlich zur Emissionsreduzierung bei der Stahlproduktion beitragen.

    News (15.12.2023): Forschungskooperation zwischen der Salzgitter AG und der Sunfire GmbH geht in die dritte Runde

    Im Rahmen der Forschungskooperation „Green Industrial Hydrogen“ (GrInHy) wird in Salzgitter der industrielle Einsatz der Hochtemperatur-Elektrolyse in der Stahlproduktion genauer untersucht. Hierbei wurde im Projekt GrInHy2.0 bereits ein SOEC-Elektrolyseur aufgebaut, der laut Salzgitter AG einen Rekordwirkungsgrad von 84% erreicht hat.

    Nach mehr als 19.00 Betriebsstunden und 190 Tonnen erzeugtem Wasserstoff werden nun im Rahmen des Nachfolgeprojekt „GrInHy3.0“ zwei neue Testmodule mit einer Elektrolyseleistung von 540 kW in die vorhandene Infrastruktur integriert. Diese seien noch robuster und effizienter, wodurch die Anlage künftig etwa 16,5 Kilogramm Wasserstoff pro Stunde produzieren soll. Der produzierte Wasserstoff werde u.a. für die Direktreduktion von Eisenerz in der Versuchsanlage µDral der Salzgitter AG eingesetzt. Die Inbetriebnahme der neuen Module ist für das Jahr 2024 vorgesehen.

    Das bis 2027 laufende Vorhaben wird gemeinsam mit der TU Bergakademie Freiberg umgesetzt und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert. Mehr hierzu

    Im Projekt GrInHy2.0 wird ein Hochtemperatur-Elektrolyseur (HTE) mit einer Nominalleistung von 720 kWel und einem Durchsatz von 200 m³ Wasserstoff pro Stunde aufgebaut. Bis Ende 2022 soll der Elektrolyseur mindestens 13.000 Stunden laufen und insgesamt etwa 100 Tonnen Wasserstoff herstellen. Die Anlage nutzt dabei auch bereits verfügbare industrielle Abwärme der Salzgitter AG.

    Der produzierte grüne Wasserstoff soll zum einen in der Direktreduktion zum Einsatz kommen und zum anderen auch für die Glühprozesse verwendet werden, für die aktuell noch grauer Wasserstoff zum Einsatz kommt. Die drei ineinandergreifenden Teilprojekte der Salzgitter AG nennen sich SALCOS, WindH2 und GrInHy2.0.

     

    Partner

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    Sunfire Logo
    Paul Wurth Logo
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    CEA Logo

    Salzgitter AG ist ein Stahl- und Technologiekonzern mit über 24.000 Beschäftigten. Mithilfe von Wasserstoff soll in Zukunft klimaneutraler Stahl hergestellt werden.

    Logo: © Salzgitter AG

    Die Sunfire GmbH ist ein Elektrolyse-Unternehmen und stellt Technologien für die Produktion von Wasserstoff, Synthesegas und E-Fuels zur Verfügung.

    Logo: © Sunfire GmbH

    Die Paul Wurth Gruppe ist einen Maschinen- und Anlagenbauer für Eisenindustrie und beschäftigt über 1.500 Mitarbeitende verteilt auf 20 Länder.

    Logo: © Paul Wurth Gruppe

    Die Tenova S.p.A. stellt Anlagen für die Bergbau- und Stahlindustrie her und beschäftigt mehr als 2.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

    Logo: © Tenova S.p.A.

    Die franz. Kommission für alternative Energien und Atomenergie (CEA) unterhält in Frankreich neun Forschungszentren mit über 20.000 Beschäftigten.

    Logo: © CEA

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      SALCOS

      SALCOS

      PROJEKTE

      Warmbreitbandstrasse Salzgitter AG SZAG SZFG Bramme rot

      Das Projekt SALCOS der Salzgitter AG soll aufzeigen, wie eine klimafreundliche Stahlproduktion Realität werden kann.

      © Salzgitter AG

      SALCOS®  – Salzgitter Low CO2 Steelmaking

      Bei der Stahlproduktion entstehen aktuell noch große Mengen CO2. Da die Einsparpotenziale jedoch immens sind, steht die Frage im Raum, wie eine klimafreundliche Stahlproduktion Realität werden kann. Das Projekt SALCOS ® der Salzgitter AG will genau das aufzeigen. Die CO2-Emissionen sollen dabei durch den Einsatz von Wasserstoff drastisch gesenkt werden.

      News (09.06.2026): Salzgitter AG und EWE schließen langfristigen Liefervertrag für grünen Wasserstoff

      Die Salzgitter Flachstahl GmbH und der Energiedienstleister EWE haben einen langfristigen Vertrag über die Lieferung von grünem Wasserstoff geschlossen. Ab 2030 soll EWE jährlich rund 10.000 Tonnen grünen Wasserstoff aus der derzeit in Emden entstehenden 320-Megawatt-Elektrolyseanlage über das Wasserstoff-Kernnetz nach Salzgitter liefern. Die vereinbarte Liefermenge deckt rund 6,5 Prozent des zukünftigen Wasserstoffbedarfs von SALCOS®. Mehr dazu

      News (23.02.2026): Bund und Land erhöhen Förderung für SALCOS-Ausbaustufe 1 auf 1,322 Milliarden Euro

      Der Bund und das Land Niedersachsen haben die Förderung für die erste Ausbaustufe des SALCOS-Projekts der Salzgitter AG auf insgesamt rund 1,322 Milliarden Euro aufgestockt. Damit wird eine Finanzierungslücke geschlossen und die planmäßige Umsetzung des zentralen Transformationsvorhabens zur klimafreundlichen Stahlproduktion weiter abgesichert. Die Europäische Kommission hat die ergänzenden Mittel Anfang Februar beihilferechtlich genehmigt; zwei Drittel der Förderung trägt der Bund, ein Drittel das Land Niedersachsen. Mehr dazu

      News (20.02.2025): Grundsteinlegung ist erfolgt!

      Nächster Meilenstein erreicht: In Salzgitter erfolgte am 12. Februar die Grundsteinlegung. Weitere Informationen.

      News (23.04.2024): Salzgitter AG und Uniper SE unterzeichnen Vorvertrag über die Lieferung und Abnahme von grünem Wasserstoff

      Wie die Salzgitter AG und Uniper heute bekanntgaben, haben die beiden Unternehmen einen Vorvertrag über die Lieferung und die Abnahme von grünem Wasserstoff unterzeichnet. Dabei geht es um die Lieferung von bis zu 20.000 Tonnen grünem Wasserstoff pro Jahr nach Salzgitter; die Lieferung könnte laut derzeitiger Planungen ab 2028 erfolgen. Der grüne Wasserstoff soll in einem 200 Megawatt-Elektrolyseur auf dem Gelände des ehemaligen Steinkohlekraftwerks von Uniper in Wilhelmshaven produziert werden. Mehr erfahren

      News (15.12.2023): Forschungskooperation GrInHy zwischen der Salzgitter AG und der Sunfire GmbH geht in die dritte Runde

      Im Rahmen der Forschungskooperation „Green Industrial Hydrogen“ (GrInHy) wird in Salzgitter der industrielle Einsatz der Hochtemperatur-Elektrolyse in der Stahlproduktion genauer untersucht. Hierbei wurde im Projekt GrInHy2.0 bereits ein SOEC-Elektrolyseur aufgebaut, der laut Salzgitter AG einen Rekordwirkungsgrad von 84% erreicht hat.

      Nach mehr als 19.00 Betriebsstunden und 190 Tonnen erzeugtem Wasserstoff werden nun im Rahmen des Nachfolgeprojekt „GrInHy3.0“ zwei neue Testmodule mit einer Elektrolyseleistung von 540 kW in die vorhandene Infrastruktur integriert. Diese seien noch robuster und effizienter, wodurch die Anlage künftig etwa 16,5 Kilogramm Wasserstoff pro Stunde produzieren soll. Der produzierte Wasserstoff werde u.a. für die Direktreduktion von Eisenerz in der Versuchsanlage µDral der Salzgitter AG eingesetzt. Die Inbetriebnahme der neuen Module ist für das Jahr 2024 vorgesehen.

      Das bis 2027 laufende Vorhaben wird gemeinsam mit der TU Bergakademie Freiberg umgesetzt und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert. Mehr hierzu

      News (20.09.2023): Salzgitter AG gibt 100 Megawatt-Elektrolyseur zur Produktion von grünem Wasserstoff bei der ANDRITZ-Gruppe in Auftrag

      Wie die Salzgitter AG heute bekanntgab, hat der Stahlhersteller im Rahmen des SALCOS-Programms einen 100-Megawatt-Elektrolyseur bei der ANDRITZ-GRUPPE bestellt. Der Elektrolyseur soll zentraler Bestandteil von SALCOS werden und die grüne Stahlproduktion mittels grünen Wasserstoffs ermöglichen. Die 100 MW-Anlage soll dafür auf dem Gelände der Salzgitter Flachstahl GmbH errichtet werden und ab 2026 rund 9.000 Tonnen grünen Wasserstoff pro Jahr erzeugen. Mehr erfahren

      News (24.05.2023): Salzgitter bestellt Direktreduktionsanlage für die klimafreundliche Stahlproduktion bei Konsortium aus Tenova, Danieli und DSD Steel Group

      Wie die Salzgitter AG heute bekanntgab, hat der Stahlkonzern einen Auftrag für die Errichtung einer Direktreduktionsanlage auf dem Gelände der Salzgitter Flachstahl GmbH vergeben. Auftragnehmer ist dabei ein Konsortium aus Tenova, Danieli und DSD Steel Group. Die beauftragte Direktreduktionsanlage beruht auf der sogenannten „Energiron ZR® Direct Reduction“-Technologie, die eine flexible Mischung von Wasserstoff und Erdgas ermöglicht. Die Anlage soll laut Salzgitter AG ab dem Jahr 2026 im Rahmen des SALCOS®-Projekts den Einsatz von Wasserstoff anstelle von Kohle in der Stahlproduktion ermöglichen. Die Anlage könne dabei bereits die Hälfte der bis 2033 geplanten Gesamtkapazität an Direktreduktionsanlagen stellen. Mehr erfahren

      News (04.05.2023): EWE und Salzgitter AG wollen beim Thema Wasserstoff kooperieren!

      Am 04.05.2023 haben die Salzgitter AG und der Versorger EWE in Salzgitter eine Absichtserklärung unterzeichnet, die eine Kooperation der beiden Unternehmen beim Thema Wasserstoff vorsieht. So will EWE grünen Wasserstoff erzeugen und nach Salzgitter liefern, den die Salzgitter AG dann für die klimafreundliche Stahlerzeugung im Rahmen des Projekts SALCOS® einsetzt. Die Absichtserklärung wurde von den Vorstandsvorsitzenden Stefan Dohler (EWE) und Gunnar Groebler (Salzgitter AG) im Rahmen des Handelsblatt Wasserstoff-Gipfels unterzeichnet.

      Mit der Kooperation werden auch die beiden niedersächsischen Groß-Projekte Clean Hydrogen Coastline von EWE und SALCOS® von der Salzgitter AG stärker vernetzt, was auch der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil begrüßt: „EWE und die Salzgitter AG wollen eng kooperieren in Sachen grüner Wasserstoff – das ist eine sehr gute Neuigkeit für das Energieland Niedersachsen. Diese Kooperation ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Dekarbonisierung der Stahlproduktion. Ich freue mich, dass die EWE mit der Erzeugung und dem Transport von grünem Wasserstoff das Leuchtturmprojekt SALCOS® der Salzgitter AG entscheidend voranbringt.“

      Mehr erfahren

       

      News (18.04.2023): Habeck und Weil übergeben Förderbescheid in Höhe von knapp einer Milliarde Euro für das SALCOS-Projekt an die Salzgitter AG

      Im Rahmen der HANNOVER MESSE haben Robert Habeck und Stephan Weil heute einen Förderbescheid über knapp eine Milliarde Euro an die Salzgitter AG übergeben. Gefördert wird das SALCOS-Projekt der Salzgitter AG, in dem mittels einer wasserstofffähigen Direktreduktionsanlage die klimafreundliche Stahlproduktion ermöglicht werden soll. Rund 700 Millionen Euro Förderung werden dabei vom Bund zur Verfügung gestellt, das Land Niedersachsen fördert das Projekt mit 300 Millionen Euro. Mehr hierzu

      News (08.03.2023): Netzbetreiber kooperieren bei der zukünftigen Versorgung vom Industriestandort Salzgitter mit Erdgas und Wasserstoff

      An das entstehende Wasserstoffnetz war Salzgitter bisher noch nicht angeschlossen. Das nun vereinbarte Infrastrukturkonzept umfasst eine neue direkte Anbindung von Salzgitter an das Gasfernleitungsnetz von Gasunie sowie die effiziente Nutzung bestehender Gasinfrastruktur der Avacon. Mehr… 

      News (15.09.2022): Ministerpräsident Weil und BMWK-Staatssekretär Wenzel unterzeichnen Vereinbarungen zur Bereitstellung von Fördermitteln

      Im September haben der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil und BMWK-Staatssekretär Stefan Wenzel eine Verwaltungsvereinbarung zur Projektförderung von SALCOS unterzeichnet. Mehr…

      News (13.07.2022): Salzgitter AG beschließt Investitionen für den Aufbau einer klimafreundlichen Stahlproduktion!

      Der Aufsichtsrat der Salzgitter AG hat den Investitionen für den Aufbau einer grünen Stahlproduktion in Salzgitter zugestimmt. Zunächst sollen hierfür 723 Millionen Euro investiert werden, um die Stahlproduktion schrittweise so umzubauen, dass deutlich weniger Emissionen entstehen. Mehr…

      News (20.02.2025): Grundsteinlegung ist erfolgt!

      Nächster Meilenstein erreicht: In Salzgitter erfolgte am 12. Februar die Grundsteinlegung. Weitere Informationen.

      News (20.02.2025): Grundsteinlegung ist erfolgt!

      Nächster Meilenstein erreicht: In Salzgitter erfolgte am 12. Februar die Grundsteinlegung. Weitere Informationen.

      News (23.04.2024): Salzgitter AG und Uniper SE unterzeichnen Vorvertrag über die Lieferung und Abnahme von grünem Wasserstoff

      Wie die Salzgitter AG und Uniper heute bekanntgaben, haben die beiden Unternehmen einen Vorvertrag über die Lieferung und die Abnahme von grünem Wasserstoff unterzeichnet. Dabei geht es um die Lieferung von bis zu 20.000 Tonnen grünem Wasserstoff pro Jahr nach Salzgitter; die Lieferung könnte laut derzeitiger Planungen ab 2028 erfolgen. Der grüne Wasserstoff soll in einem 200 Megawatt-Elektrolyseur auf dem Gelände des ehemaligen Steinkohlekraftwerks von Uniper in Wilhelmshaven produziert werden. Mehr erfahren

      News (15.12.2023): Forschungskooperation GrInHy zwischen der Salzgitter AG und der Sunfire GmbH geht in die dritte Runde

      Im Rahmen der Forschungskooperation „Green Industrial Hydrogen“ (GrInHy) wird in Salzgitter der industrielle Einsatz der Hochtemperatur-Elektrolyse in der Stahlproduktion genauer untersucht. Hierbei wurde im Projekt GrInHy2.0 bereits ein SOEC-Elektrolyseur aufgebaut, der laut Salzgitter AG einen Rekordwirkungsgrad von 84% erreicht hat.

      Nach mehr als 19.00 Betriebsstunden und 190 Tonnen erzeugtem Wasserstoff werden nun im Rahmen des Nachfolgeprojekt „GrInHy3.0“ zwei neue Testmodule mit einer Elektrolyseleistung von 540 kW in die vorhandene Infrastruktur integriert. Diese seien noch robuster und effizienter, wodurch die Anlage künftig etwa 16,5 Kilogramm Wasserstoff pro Stunde produzieren soll. Der produzierte Wasserstoff werde u.a. für die Direktreduktion von Eisenerz in der Versuchsanlage µDral der Salzgitter AG eingesetzt. Die Inbetriebnahme der neuen Module ist für das Jahr 2024 vorgesehen.

      Das bis 2027 laufende Vorhaben wird gemeinsam mit der TU Bergakademie Freiberg umgesetzt und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert. Mehr hierzu

      News (20.09.2023): Salzgitter AG gibt 100 Megawatt-Elektrolyseur zur Produktion von grünem Wasserstoff bei der ANDRITZ-Gruppe in Auftrag

      Wie die Salzgitter AG heute bekanntgab, hat der Stahlhersteller im Rahmen des SALCOS-Programms einen 100-Megawatt-Elektrolyseur bei der ANDRITZ-GRUPPE bestellt. Der Elektrolyseur soll zentraler Bestandteil von SALCOS werden und die grüne Stahlproduktion mittels grünen Wasserstoffs ermöglichen. Die 100 MW-Anlage soll dafür auf dem Gelände der Salzgitter Flachstahl GmbH errichtet werden und ab 2026 rund 9.000 Tonnen grünen Wasserstoff pro Jahr erzeugen. Mehr erfahren

      News (24.05.2023): Salzgitter bestellt Direktreduktionsanlage für die klimafreundliche Stahlproduktion bei Konsortium aus Tenova, Danieli und DSD Steel Group

      Wie die Salzgitter AG heute bekanntgab, hat der Stahlkonzern einen Auftrag für die Errichtung einer Direktreduktionsanlage auf dem Gelände der Salzgitter Flachstahl GmbH vergeben. Auftragnehmer ist dabei ein Konsortium aus Tenova, Danieli und DSD Steel Group. Die beauftragte Direktreduktionsanlage beruht auf der sogenannten „Energiron ZR® Direct Reduction“-Technologie, die eine flexible Mischung von Wasserstoff und Erdgas ermöglicht. Die Anlage soll laut Salzgitter AG ab dem Jahr 2026 im Rahmen des SALCOS®-Projekts den Einsatz von Wasserstoff anstelle von Kohle in der Stahlproduktion ermöglichen. Die Anlage könne dabei bereits die Hälfte der bis 2033 geplanten Gesamtkapazität an Direktreduktionsanlagen stellen. Mehr erfahren

      News (04.05.2023): EWE und Salzgitter AG wollen beim Thema Wasserstoff kooperieren!

      Am 04.05.2023 haben die Salzgitter AG und der Versorger EWE in Salzgitter eine Absichtserklärung unterzeichnet, die eine Kooperation der beiden Unternehmen beim Thema Wasserstoff vorsieht. So will EWE grünen Wasserstoff erzeugen und nach Salzgitter liefern, den die Salzgitter AG dann für die klimafreundliche Stahlerzeugung im Rahmen des Projekts SALCOS® einsetzt. Die Absichtserklärung wurde von den Vorstandsvorsitzenden Stefan Dohler (EWE) und Gunnar Groebler (Salzgitter AG) im Rahmen des Handelsblatt Wasserstoff-Gipfels unterzeichnet.

      Mit der Kooperation werden auch die beiden niedersächsischen Groß-Projekte Clean Hydrogen Coastline von EWE und SALCOS® von der Salzgitter AG stärker vernetzt, was auch der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil begrüßt: „EWE und die Salzgitter AG wollen eng kooperieren in Sachen grüner Wasserstoff – das ist eine sehr gute Neuigkeit für das Energieland Niedersachsen. Diese Kooperation ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Dekarbonisierung der Stahlproduktion. Ich freue mich, dass die EWE mit der Erzeugung und dem Transport von grünem Wasserstoff das Leuchtturmprojekt SALCOS® der Salzgitter AG entscheidend voranbringt.“

      Mehr erfahren

       

      News (18.04.2023): Habeck und Weil übergeben Förderbescheid in Höhe von knapp einer Milliarde Euro für das SALCOS-Projekt an die Salzgitter AG

      Im Rahmen der HANNOVER MESSE haben Robert Habeck und Stephan Weil heute einen Förderbescheid über knapp eine Milliarde Euro an die Salzgitter AG übergeben. Gefördert wird das SALCOS-Projekt der Salzgitter AG, in dem mittels einer wasserstofffähigen Direktreduktionsanlage die klimafreundliche Stahlproduktion ermöglicht werden soll. Rund 700 Millionen Euro Förderung werden dabei vom Bund zur Verfügung gestellt, das Land Niedersachsen fördert das Projekt mit 300 Millionen Euro. Mehr hierzu

      News (08.03.2023): Netzbetreiber kooperieren bei der zukünftigen Versorgung vom Industriestandort Salzgitter mit Erdgas und Wasserstoff

      An das entstehende Wasserstoffnetz war Salzgitter bisher noch nicht angeschlossen. Das nun vereinbarte Infrastrukturkonzept umfasst eine neue direkte Anbindung von Salzgitter an das Gasfernleitungsnetz von Gasunie sowie die effiziente Nutzung bestehender Gasinfrastruktur der Avacon. Mehr… 

      News (15.09.2022): Ministerpräsident Weil und BMWK-Staatssekretär Wenzel unterzeichnen Vereinbarungen zur Bereitstellung von Fördermitteln

      Im September haben der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil und BMWK-Staatssekretär Stefan Wenzel eine Verwaltungsvereinbarung zur Projektförderung von SALCOS unterzeichnet. Mehr…

      News (13.07.2022): Salzgitter AG beschließt Investitionen für den Aufbau einer klimafreundlichen Stahlproduktion!

      Der Aufsichtsrat der Salzgitter AG hat den Investitionen für den Aufbau einer grünen Stahlproduktion in Salzgitter zugestimmt. Zunächst sollen hierfür 723 Millionen Euro investiert werden, um die Stahlproduktion schrittweise so umzubauen, dass deutlich weniger Emissionen entstehen. Mehr…

      Aktuell wird das Roheisen in der Salzgitter AG noch über Hochöfen aus Kohle und Eisenerz hergestellt – ein Prozess, bei dem sehr viel CO2 freigesetzt wird. Um die Stahlproduktion in Zukunft CO2-ärmer und klimafreundlicher zu gestalten, sollen im Projekt SALCOS (SALZGITTER LOW CO2 STEELMAKING) die bislang verwendeten Hochöfen durch Direktreduktionsanlagen ausgetauscht werden. Bei der Direktreduktion entsteht aus Eisenerz und Wasserstoff Eisenschwamm. Bei diesem Vorgang entsteht kein CO2, sondern lediglich Wasser, welches für die weiteren Prozessschritte verwendet werden kann. Die CO2-Emissionen sollen durch diese Umstellung um mehr als 95% gesenkt werden. Die erste Anlage könnte 2026 in Betrieb gehen.

      Bei dem Prozess der Direktreduktion soll grüner Wasserstoff zum Einsatz kommen, den die Salzgitter AG zum Teil selbst herstellen will. Hierzu wurden zwei weitere Wasserstoffprojekte entwickelt: Im Projekt Wind H2 soll Windenergie zur Wasserstoffherstellung genutzt werden und im Projekt GrInHy2.0 soll die industrielle Abwärme (mittels eines Hochtemperatur-Elektrolyseurs) für die Elektrolyse genutzt werden. Im Rahmen des Projekts µDRAL wird die weltweit erste Direktreduktionsanlage in einem integrierten Hüttenwerk eingesetzt, die flexibel mit Wasserstoff und Erdgas betrieben werden kann.

       

      Partner

      ©Salzgitter AG - Logo

      Die Salzgitter AG ist ein Stahl- und Technologiekonzern mit über 24.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Wasserstoff spielt für das Unternehmen eine entscheidende Rolle für die Herstellung von klimaneutralem Stahl.

      Logo: © Salzgitter AG

       

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        Wasserstoffspeicher in Krummhörn (abgeschlossen)

        Wasserstoffspeicher in Krummhörn (abgeschlossen)

        PROJEKTE

        ©UniperQuelle: Andreas Burmann

        Im Namen von Uniper Energy Storage nahmen Frank Holschumacher (Prokurist/Vice President Operational Performance Storages) (Mitte) und Johann Westerbuhr (Leiter Asset Group North) (rechts) den Förderbescheid von Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies (links) entgegen. ©Uniper / Andreas Burmann

        WASSERSTOFFSPEICHER IN KRUMMHÖRN (abgeschlossen)

        Die Speicherung von Wasserstoff ist enorm wichtig für eine konstante Energieversorgung mit erneuerbaren Energien. Hierzu untersucht Uniper die Konstruktion und den Betrieb einer neuen Salzkaverne zur unterirdischen Speicherung von Wasserstoff in Krummhörn. Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies hat am Freitag, den 22. Juli 2022 einen Förderbescheid in Höhe von 2,375 Millionen Euro für das von Uniper geplante Wasserstoff-Pilotprojekt am Standort des Erdgasspeichers Krummhörn übergeben.

        News (26.08.2024): Wasserstoffspeicher wurde in Betrieb genommen!

        In Krummhörn wurde die Wasserstoff-Pilotkaverne in Betrieb genommen. Bis 2030 plant Uniper hier bis zu 600 GWh Speicherkapazität auzubauen. Mehr Informationen.

        News (13.12.2023): Bilfinger unterstützt Uniper bei Wasserstoffspeicher-Projekt in Krummhörn

        Bilfinger unterstützt Uniper in Zukunft bei der obertägigen Anlagentechnik der Wasserstoffkaverne in Krummhörn mit Engineering-, Beschaffungs- und Baumanagementleistungen (EPCm). Hierbei soll auch die sogenannte „H2DRY“-Technologie zum Einsatz kommen, bei der dem Wasserstoff nach der Ausspeicherung durch Absorption Feuchtigkeit entzogen wird. Hierdurch kann die wirtschaftliche und effiziente Wasserstoffbehandlung im Großmaßstab gewährleistet werden, welche für die Speicherung und anschließende Netzeinspeisung von Wasserstoff essenziell ist. Mehr erfahren

        Anders als Strom kann Wasserstoff langfristig gespeichert, und später als Gas weitergenutzt, oder wieder in Strom zurückgewandelt werden. So können wir künftig Angebots- und Nachfrageschwankungen ausgleichen. Doch die bestehenden Speicher sind auf Erdgas bzw. Öl ausgelegt und müssen für die Verwendung von Wasserstoff umgerüstet werden.

        Uniper setzt bei diesem Projekt auf die Erschließung neuer Speicher und untersucht, wie diese aufgebaut und betrieben werden können. Der Speicher in Krummhörn wird einer der ersten seiner Art sein und soll bis 2024 in Betrieb gehen. Uniper wird in das grüne Zukunftsprojekt mit einem Speichervolumen von bis zu 250.000 Kubikmeter Wasserstoff rund 10 Millionen Euro investieren.

        Olaf Lies, Niedersächsischer Umwelt- und Energieminister

        „Klimakrise und Krieg gegen die Ukraine zwingen uns, die Energiewende mit Höchstgeschwindigkeit voranzutreiben. Längst ist dabei klar, dass die Energiewende nicht allein mit Elektronen gelingen kann. Wasserstoff wird zentraler Baustein für das Gelingen der Energiewende sein. Diesen brauchen wir, damit wir unabhängig von fossilen Energieträgern werden und unsere Energiewirtschaft sowie Industrie dekarbonisieren können. Vorteil des Wasserstoffs ist, dass er gespeichert werden kann. Damit er diesen Vorteil auch entfaltet, brauchen wir Speicher bis hin zu Kavernenspeichern. Es freut mich, dass Uniper hier in Niedersachsen auf Kavernenspeicher für Wasserstoff setzen will. Den Weg dahin unterstützen wir gerne. Es ist in unser aller Interesse, dass wir ihn zügig gehen.“

         

        Doug Waters, Managing Director von Uniper Energy Storage

        „Wir freuen uns über die Förderzusage des Landes Niedersachsen. Wir sammeln mit dem Pilotprojekt die Erfahrungswerte, die wir in einer Welt ohne fossile Energieträger dringend benötigen: nämlich, wie wir die Speicherfähigkeit von grünem Strom in einer CO2-freien Zukunft realisieren können.“

        Umbau und Probebetrieb

        Uniper Energy Storage wird die Konstruktion und den Betrieb einer neuen, speziell für die Speicherung von Wasserstoff errichteten Salzkaverne im Großmaßstab erproben – und zwar an dem seit 2017 nicht mehr kommerziell genutzten Erdgasspeicher im norddeutschen Krummhörn. Dazu wird eine neue Pilot-Kaverne unter Verwendung einer bestehenden Bohrung sol-technisch erstellt. Während des Probebetriebs sollen Equipment und Werkstoffe auf Wasserstoff-Verträglichkeit untersucht sowie Erfahrungen bei der Speicherung von ausschließlich grünem Wasserstoff in einer Salzkaverne und dessen Anlieferung und Weiternutzung gesammelt werden.

        Geographische Vorteile

        In Ergänzung zu dem nahegelegenen Uniper Standort Wilhelmshaven mit dem Projekt „Green Wilhelmshaven“ bietet Krummhörn aufgrund seiner geographischen Lage nahe der windreichen Nordsee und der seit Jahrzehnten bestehenden energietechnischen Anbindung an das Gas- und Stromnetz ideale Voraussetzungen als Energie-Standort und stärkt damit die Bedeutung der Region und Niedersachsens als Energiedrehscheibe in Mitteleuropa.

        In direkter Nachbarschaft findet sich auf dem Betriebsgelände idealerweise das ebenfalls durch das Land Niedersachsen geförderte Wasserstoff-Pilotprojekt „KRUH2“ der Open Grid Europe GmbH (OGE). Hier geht es darum, wie grüner Wasserstoff per Elektrolyseur vor Ort erzeugt und in kleinen Mengen gespeichert werden kann, um den Eigenbedarf einer Betriebsstelle an Wärme, Mobilität und Strom zu decken.

        ©UniperQuelle: Uniper

        In Krummhörn untersucht Uniper die Konstruktion und den Betrieb eines unterirdischen Wasserstoffspeichers. ©Uniper

        Über Uniper

        Uniper ist ein internationales Energieunternehmen mit rund 11.500 Mitarbeitenden in mehr als 40 Ländern. Das Unternehmen plant, in der europäischen Stromerzeugung bis 2035 CO2-neutral zu werden. Mit rund 33 Gigawatt installierter Kapazität gehört Uniper zu den größten Stromerzeugern weltweit.

        Über Uniper Energy Storage

        Innerhalb des Uniper Konzerns werden alle Kompetenzen zur Untergrund-Gasspeicherung europaweit in der Uniper Energy Storage gebündelt. Uniper Energy Storage betreibt Erdgasspeicher in Deutschland, Österreich und Großbritannien mit einer Arbeitsgaskapazität von über 7,5 Milliarden Kubikmeter und leistet so einen entscheidenden Beitrag zur Versorgungssicherheit.

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          E-Gas-Anlage im industriellen Maßstab (abgeschlossen)

          E-Gas-Anlage im industriellen Maßstab (abgeschlossen)

          PROJEKTE

             

          ©UniperQuelle: kiwi AG

          Die weltweit erste Anlage, in der im industriellen Maßstab synthetisches Erdgas hergestellt wurde, hat ihren Sitz in Werlte, Niedersachsen, und wird heute für die Produktion von synthetischem LNG genutzt. 

          e-Gase aus Werlte (abgeschlossen)

          Im Jahr 2013 eröffnete die AUDI AG im niedersächsischen Werlte eine neue E-Gas-Anlage. Die Anlage war die weltweit erste Anlage, die im industriellen Maßstab aus CO2 und erneuerbarem Strom einspeisefähiges, synthetisches Erdgas generierte. Im Jahr 2021 wurde die Anlage von der kiwi AG übernommen. Seither liegt der Fokus der Produktion zusätzlich auf synthetischem LNG – und grünem Wasserstoff.

          News (11.12.2023): Hy2gen Deutschland übernimmt E-Gas-Anlage der kiwi AG in Werlte!

          Im Dezember 2023 hat Hy2gen – ein weltweit tätiger Entwickler, Finanzierer, Errichter und Betreiber von Anlagen zur Herstellung von erneuerbarem Wasserstoff – die erfolgreiche Übernahme der kiwi AG im niedersächsischen Werlte bekanntgegeben. Mehr erfahren

          Die Gegebenheiten vor Ort nutzen – das war das Motto der AUDI AG, die im Jahr 2013 in Werlte im Emsland eine Anlage errichtete, die synthetisches Erdgas im industriellen Maßstab produzieren sollte. Zur Herstellung des synthetischen Gases wurde nämlich auf Quellen gesetzt, die in unmittelbarer Nähe zur Verfügung standen. So wurde erneuerbarer Windstrom von der Küste und CO2, das in einer benachbarten Biogasanlage aus der Verwertung von Reststoffen entstand, für die Herstellung von synthetischem Erdgas genutzt.

          Aufgrund der energiepolitischen und marktstrukturellen Entwicklungen im Mobilitätssektor veränderte sich der Fokus des Anlagenbetreibers AUDI AG jedoch zunehmend, sodass auch die Produktion von Wasserstoff in einem Elektrolyseur sukzessive wichtiger wurde. In den Jahren 2018 und 2019 kam darüber hinaus eine neue Verdichtungsanlage hinzu, die den Transport von Wasserstoff in LKW ermöglichen sollte.

          In dieser Phase wurde zudem entschieden, zukünftig auch flüssiges Methan (LNG) zu erzeugen. Hierzu wird grüner Wasserstoff aus dem eigenen Elektrolyseur und Kohlendioxid aus der benachbarten Biogasanlage zur Methanisierung verwendet. Dieses Methan kann anschließend verflüssigt und als LNG genutzt werden.

          Im Jahr 2021 übernahm schließlich die kiwi AG die Anlage von der AUDI AG und setzte den stärkeren Fokus auf die Produktion und Nutzung von grünem Wasserstoff bis heute fort. Die Elektrolyseleistung von 6 MW wird einerseits für die Methanisierung eingesetzt werden – andererseits wird Wasserstoff auch als Energieträger transportfähig gemacht.

          Projektbeteiligte

          Kiwi besitzt und betreibt die weltweit größte PtG-Anlage im industriellen Maßstab in Werlte, Deutschland. Die Anlage ist seit 2013 in Betrieb und produziert nicht nur grünen Wasserstoff für Mobilität und industrielle Nutzung, sondern auch erneuerbares Erdgas (RNG) und verflüssigtes erneuerbares Erdgas (R-LNG) in Kombination mit CO2-Abscheidung und -Nutzung (CCU) zur schnellen Dekarbonisierung Sektoren und Anwendungen, die an die bestehende Erdgas- und LNG-Infrastruktur angeschlossen sind. 

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