Wasserstoff-Hub Haren (abgeschlossen)

Wasserstoff-Hub Haren (abgeschlossen)

PROJEKTE

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In Haren soll Wasserstoff für eine nachhaltige Mobilität in der Landwirtschaft zum Einsatz kommen. ©agrowea

Wasserstoff-Hub Haren (abgeschlossen)

In Haren soll ein Zukunftsmodell für eine nachhaltige Mobilität in der Landwirtschaft entstehen – mithilfe des Einsatzes von Wasserstoff. Dazu wird der in einem Bürgerwindpark produzierte Strom dazu genutzt, Wasserstoff mittels Elektrolyse herzustellen und anschließend in einer Wasserstofftankstelle für landwirtschaftliche Fahrzeuge zur Verfügung zu stellen. Bei überschüssiger Windenergie dient ein Batteriespeicher zur Speicherung des Windstroms. 

Der Bürgerwindpark BW Fehndorf-Lindloh nahe der niedersächsischen Stadt Haren (Ems) liefert im Wasserstoff-Hub Haren die nötige Energie, um das Projekt in die Tat umzusetzen. Hierzu wird  der aus Wind produzierte Strom zu Spitzenzeiten in einer Großbatterie gespeichert oder zur Wasserstoffproduktion in einen Elektrolyseur eingespeist. Dieser kann anschließend von landwirtschaftlichen Fahrzeugen in einer Wasserstofftankstelle der CEC Haren GmbH & Co. KG genutzt werden, wodurch die CO2—Emissionen im Transportwesen reduziert werden sollen.

Das Projekt wurde als skalierbares Wasserstoffprojekt im Rahmen der niedersächsischen Wasserstoffrichtlinie des Ministeriums für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz gefördert. In Haren überreichte Umweltminister Olaf Lies am 18.06. die Förderung über 4,85 Millionen Euro für den Aufbau dieses „Wasserstoff-Hubs“. „Wir freuen uns, bei der Umsetzung dieses zukunftsweisenden Projekts durch die Planung, Entwicklung und Errichtung der Infrastruktur maßgeblich mitwirken zu dürfen“, betonte der Projektleiter und Geschäftsführer der CEC Haren GmbH & Co. KG Christoph Pieper.

Ein weiteres gefördertes Teilprojekt namens H2Agrar untersucht, wie grüner Wasserstoff in der Mobilität der Landwirtschaft genutzt werden kann.

 

 

 

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Die CEC Haren GmbH & Co. KG realisiert die Errichtung eines grünen Tankstellenparks zur Versorgung des Straßengüterverkehrs mit alternativen Treibstoffen, um zur Reduktion von CO2-Emissionen im Transportwesen beizutragen.

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Die Agrowea GmbH & Co. KG beschäftigt sich mit der Erzeugung von Strom aus Windkraft und fester Biomasse mit dem Ziel Kommunen, Wirtschaft und Bürgern vor Ort eine faire Beteiligung an Windparks zu ermöglichen.

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    Innovationslabor: H2 ReNoWe (abgeschlossen)

    Innovationslabor: H2 ReNoWe (abgeschlossen)

    PROJEKTE

    H2-Region Nordwest-Niedersachsen (abgeschlossen)

    In der Region Wesermarsch soll untersucht werden, wie Wasserstoff als Energielieferant vor Ort etabliert werden kann, um letztlich eine nachhaltige Wasserstoffwirtschaft aufzubauen. Hierzu soll Wasserstoff direkt vor Ort erzeugt, genutzt und gespeichert werden. Zu diesem Zweck soll ein vorhandenes Speicher-Kraftwerk so umgerüstet werden, dass Wasserstoff gespeichert und durch Rückverstromung zur klimafreundlichen Stromversorgung vor Ort beitragen kann.

    Im Rahmen des Innovationslabors „H2-Region Nordwest-Niedersachsen“ (H2-ReNoWe) wird das Druckluft-Energiespeicher-Kraftwerk Huntorf so umgerüstet, dass es grünen Wasserstoff als Energieträger nutzen kann wodurch ein flexibles, regeneratives Speicherkraftwerk entstehen soll.

    Zu diesem Zweck wird die bestehende Infrastruktur im Kraftwerk genutzt und erweitert, um grünen Wasserstoff speichern und schließlich mittels Rückverstromung für die Stromversorgung vor Ort nutzen zu können. Mit dem Einsatz von Wasserstoff in der Rückverstromung besteht die Möglichkeit einer CO2-freien Energieerzeugung und -Speicherung im Megawattbereich. Zudem sollen Möglichkeiten analysiert werden, wie der lokal produzierte grüne Wasserstoff sowie Sauerstoff in Zukunft einerseits vermarktet und andererseits in den Mobilitätssektor integriert werden können.

    Zur Weiterentwicklung von Wasserstofftechnologien fördert das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) sogenannte Innovationslabore mit bis zu 6,5 Millionen Euro. Mehr Information zu den Innovationslaboren.

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    ©DLR Institut für vernetzte Energiesysteme
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    Das Oldenburger Institut für Vernetzte Energiesysteme entwickelt Technologien und Konzepte für die zukünftige Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Energien. Dieser Transformationsprozess wird unter Berücksichtigung der Aspekte „Defossilierung“, „Dezentralisierung“ und „Digitalisierung“ erforscht.

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    Das Clausthaler Umwelttechnik Forschungszentrum (CUTEC) an der TU Clausthal unterstützt aktiv den Transformationsprozess Deutschlands hin zu einer nachhaltigen Industriegesellschaft.

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